Anaplasmose beim Hund

Dez 26th, 2009 | von admin | Kategorien: Hunde - Krankheiten

AnaplasmoseInformationen zur Anaplasmose beim Hund!

Diese Erkrankung wird durch ein Bakterium verursacht, das beim Biss einer Zecke (Gemeiner Holzbock, Ixodes ricinus) über deren Speichel in die Blutbahn des Hundes kommt.
Die Zecke ist hier der Zwischenwirt und wird so auf den Hund übertragen.
Es wird davon ausgegangen, dass zwischen 2 und 5 Prozent der Holzböcke in Deutschland mit dem Bakterium infiziert sind, teilweise wurden auch bis zu 9 % regional festgestellt.
Der Holzbock ist verbreitet von Norditalien bis Schweden, in dieser Region gibt es die Gefahr einer Anaplasmose-Infektion. Diese Infektion kann auch der Mensch, Hunde, Pferde, Rehe und Schafe bekommen, übertragen durch die Zecke.

Das verursachen das Bakterium im Hundekörper!
Das Bakterium befällt die weißen Blutkörperchen, die für die Immunabwehr des Körpers von Bedeutung sind und zerstört diese. Zuerst gelangt das Bakterium mit den Granulozyten über die Blutbahn in den gesamten Körper des Hund. Das Bakterium setzt sich an der Wand von Blutgefässen und Organe ab, wie die Lunge, Leber, Nieren und Hirnhäuten.

Die Inkubationszeit liegt bei ca. 4 – 20 Tage.

Das Immunsystem des Hundes reagiert auf das Bakteriums ganz unterschiedlich. In den meisten Fällen verändert sich das Allgemeinbefinden des Hundes. Oft bekommen die Hunde Fieber 40-41°C, oder das Tier verliert an Gewicht, leidet oft unter Erbrechen und Atembeschwerden, Husten, teilweise wurde Augen- und Nasenfluss, häufiges Niesen oder sogar Nasenbluten festgestellt. Bei Anaplasmose können auch Gelenkprobleme auftreten. wird der Hund nicht behandelt, kann es zu weiteren Blutungen aus anderen Körperöffnungen kommen. Auftreten können Vergrößerung der Milz und der Leber, eine krankhaften Schwellungen der Lymphknoten und Entzündungen der Gelenke können auftreten.

Sind die Hirnhäute befallen können auch neurologische Symptome auftreten, die Folge entzündlicher Veränderungen oder auch Hirnblutungen.

Im Blutbild zeigt sich häufig Anämie, eine Abnahme der Blutplättchen und Störungen des Proteingehalts. Die Milz- und Lebervergrößerung können ebenfalls zu Veränderungen des Blutbildes führen. Sind die Nieren betroffen, kann im Urin meist Protein und Blut nachgewiesen werden.
Das Immunsystem mancher Hunde gelingt es, den Erreger vollständig zu bekämpfen. Bei den meisten Hunden wird der Erreger oft auch nur im Körper eingelagert, der dann erst Reaktionen auslöst, wenn der Hunde auf irgendeine Weise geschwächt wird. Diese
Phase kann jahrelang anhalten. Das kann zum Beispiel ein Wurf, Stress,  Kälte, schlechte Haltungsbedingungen, Hunger, oder andere Infektionskrankheiten sein. Wird der Erreger so erneut aktiv, spricht man von der chronischen Phase, oft bei Gelenkentzündungen.

Anaplasmose kann behandelt werden, nicht alle Hunde können aber geheilt werden. Eventuell haben einige Hunde Reste des Bakteriums noch im Knochenmark. Was durch Medikamente schlecht behandelt werden kann. Es müssen aber bei infizierten Hunden nach einer Behandlung keine weiteren Schübe folgen.
Die Behandlung selbst erfolgt mit Antibiotika über einen Zeitraum von 4 Wochen, aber auch länger möglich. Besonders wirksam vor allem ist der Wirkstoff Doxycyclinhyclat

In schweren Fällen können Gaben von Cortison erforderlich sein, auch Bluttransfusionen sind unterstützend hilfreich.
Um schnell eine Therapiekontrolle zu haben, kann  die Thrombozytenzahl immer wieder überprüft werden.

Antikörper können erst nach einen Monat nach erfolgter Ansteckung nachgewiesen werden. Bei einer eventuell länger bestehenden Infektion kann ein Antikörper-Test durchgeführt werden. Der hierbei gewonnene Titer-Wert hat eingeschränkte Aussagekraft, da immer bedacht werden muss, dass Antikörper auch noch lange nach einer Eliminierung von Erregern im Blut nachweisbar sind.
Zur Verlaufskontrolle einer Erkrankung ist die Bestimmung des Titer-Wertes von Nutzen.
Bei Welpen ist zu beachten, dass diese Antikörper über die Plazenta des Muttertieres erhalten können. In diesem Fall sind die gemessenen Titer niedrig und im Alter von etwa sechs Monaten gegen Null gesunken.

Der Schutz vor einer Anaplasmose-Erkrankung liegt darin, möglichst den Stich des Holzbocks zu vermeiden!

Biologische parasitenabschreckende Zeckenmittel
aus Wirkstoffe wie Margosa- Extrakt, Citronella- und Nelkenblütenöl.

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91 Kommentare
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  1. Mein Schäferhund Yaco hatte kaum eine Zecke,und nachlangem “Rumdoktern”hat man nun durch Blutabnahme “Anaplasmose” festgestellt!Es ist schlimm! Er humpelt,die Krankheit ist ihm wohl auf die Gelenke gegengen! Müde und schlapp ist er.Aber das Schlimmste ist:er willdie Tabletten nicht nehmen!Jetzt zerstoße ich sie,und dann geht es halbsweg!
    Ich frage mich,warum mein Hund,der in keinem Gebüsch sromert,kaum eine Zecke hatte!Ich hoffe,das er wieder ganz gesund wird!!!

  2. Bei unserer Huskyhündin (8 Monate alt) wurde jetzt nach einem grossen Blutbild Anasplasmose festgestellt.
    Sie hat aber das Problem, dass sie nach TOBEN oder Aufregung eifach zu Seite fällt.

    Passt das auch zu Anaplasmose?

  3. Bei unsere 12 1/2 Jahre Mischling-Hündin wurde auch Anaplasmose festgestellt. Er frass kaum und bewegte sich sehr komisch. Er nahm schlecht Tabletten. Heute ist er gestorben.
    Ich glaube, daran wird kein Hund überleben.

  4. Unser Hund Bobby, Australien Shepard, hat die Krankheit auch. Wir haben erst kaum eine Veränderung festgestellt, nur dass er mit 7 Jahren mit uns nicht mehr auf einen Ausritt wollte, das hat uns gewundert. Er schien auch etwas ruhiger als sonst zu sein. Ein ausgeglichener Hund war er trotz seines Temperaments immer. Also kaum zu merken, aber über die zweite Blutuntersuchung bekamen wir bestätigt, dass unser leider Verdacht stimmte.
    Seit 1 Woche nimmt er seine Medizin und er wird jetzt schon wieder lebendiger. Das fühlt sich gut an.

  5. Bei unserem Kromfohrländer wurde gerade auch eine Anaplasmose festgestellt. Der Titer liegt bei 1:800, für den Tierarzt nicht hoch genug um eine Behandlung mit Antibiotikum über vier Wochen zu beginnen. Er humpelt aber, zunächst hinten jetzt vorne. Wir haben deshalb eine Behandlung beim Tierheilpraktiker begonnen. Er bekommt Kolloidales Silber ( Tropfen) und eine Magnetfeldtherapie. Im Moment leckt er sich öfter mal die schmerzende Pfote. Man könnte meinen, dass er etwas eingetreten hat…..doch niemand findet etwas. Ich mach mir Sorgen um meinen kleinen Schatz und weiß gerade auch nicht was wir noch versuchen sollen.

  6. Bei unserem Kromfohrländer wurde gestern Anaplasmose diagnostiziert. Alles fing vor 4 Tagen am Sonntag an. Sie war sehr ruhig und lustlos, lief in Zeitlupentempo beim Spaziergang hinter mir her. Montag (3.10 Feiertag) bin ich mit ihr zum Tierarzt gefahren. In ihrem Blut, waren kaum noch rote Blutkörperchen. (normal: 5,5-8,5 – sie hatte gerade mal 1,03!) Alle anderen Organe haben normale Werte gehabt. Röntgen, Ultraschall, Urin, alles war in Ordnung. Sie musste sofort ein Bluttransfusion bekommen, ihre Zustand war Lebensbedrohlich. Die Anaplasmen haben sich bei ihr an die rote Blutkörperchen geklebt … der Immunsystem reagiert natürlich und zerstört die Blutteilchen. Das gespendete Blut hat leider nur kurzzeitige, leichte Verbesserung geschafft (Wert:1,62). Das Antibiotikum und hochdosierte Cortison können diese wahnsinnigen Zerstörung eifach nicht stoppen. Gestern hat ihr Leber komplett versagt, die Werte sind die 19-fache der normalen. Wir wollten noch die Nacht abwarten. Leider ist alles noch schlechter geworden, Ihre Rote Blutkörperchen sind nur noch bei 0,79! Sie ist 3,5 Jahre alt, war noch nie krank und jetzt müssen wir sie erlösen. ABER ein einzige kleine Hoffnungsschimmer: die Leberwerte sind von 3400 auf 1700 runter (immer noch die 10-fache!) Somit stehen wir heute am Tag 4 bei unseren alle letzten Versuch, ihr das Leben zu retten. Sie bekommt gerade noch eine Blutspende, damit wir paar Std. Zeit gewinnen, und hoffen, dass das Antibiotikum endlich greifen kann. Sie liegt nur noch da und kann nichts mehr. Ich muss heute Abend die Entscheidung über Leben oder Tod treffen. Ich habe Angst, dass wir diese Schlacht verlieren werden und das zerbricht mir das Herz. Drückt uns bitte alle die Daumen!

  7. Bobby, unser Australian Shepard, hat nun 4 Wochen Antibiotika hinter sich und wir verlängern die Behandlung um 2 Wochen. Mittlerweile hat er uns bei unseren Ausritten auch wieder begleitet und da waren ordentliche Touren von 4 – 5 Stunden dabei. Dann schien es mal wieder eine Schwächephase zu geben, da humpelte er und wollte nicht, doch das waren nur 2 Tage, jetzt scheint es wieder in Ordnung zu sein. So dramatische Vorgänge wie bei Marti Meeusen hatten wir zu keiner Zeit. Ich werde nach Abschluss der Behandlung über seine dann aktuelle Blutwerte berichten.

  8. Hallo ihr Lieben,
    unser Hund Tino ( ein 10 jähriger Galgo-Podenco-Mix )hat auch Anaplasmose. Wir haben am Freitag vor dem Feiertagswochenende die Anämie aus dem Labor bestätigt bekommen. Doch der Zeckentest dauerte leider noch bis nach dem We. Ich bin jeden Tag, von Freitag an, zum Tierarzt, um ihn an den Tropf zu hängen. Außerdem hat unsere Tierärztin ihm sofort Doxycyclin verschrieben, da das das einzige Mittel ist, was bei Anaplasmose und Babesiose hilft. Zusätzlich bekommt er Cortisontabletten, da auch bei ihm die Krankheit schon weit fortgeschritten war ( 3,07 der Wert der roten Blutkörperchen). Bei ihm hat alles mit einer Mandelentzündung angefangen. Seine Gelenke, Wirbel und Muskeln waren auch entzündet.
    Aber jetzt mal zu dem Tierarzt von Frau Bölte. Ich verstehe das nicht und hoffe, daß sie noch den Tierarzt wechseln können. Man kann überall im Internet nachlesen, wenn der Wert über 100 liegt, spricht man von einem Ausbruch. Und auch die Lahmheit spricht dafür. Zumal bei Ihrem Hund ja schon das zweite Bein betroffen ist. Unser Tino lahmte ebenfalls hinten links. Bei ihm war der Titer übrigens bei 420!
    Jetzt, wo er das Antibiotikum bekommt, ist die Lahmheit wieder weg. Ich bin auch immer für alternativen zu haben, jedoch wäre ich in diesen Fällen vorsichtig. Sterben können die Hunde in jedem Stadium der Krankheit, wenn nicht richtig behandelt wird!
    Gebt einfach mal in google Anaplasmose + polarhunde-nothilfe ein. Dort steht etwas über den Titer und natürlich noch anderes Interressantes über die Krankheit.
    Ich hoffe auch, daß sich bei Herrn Meeussen alles zum Positiven gewandelt hat. Gern würde ich von den Hunden mal wieder was hören. Die Daumen sind für alle gedrückt.

  9. Hallo,
    dankeschön für alle Daumendrücken,… aber es hat leider nicht geholfen.
    Wir haben unseren kleinen Kromi, BEAU am 07.10 erlöst.
    Sie war so schwach und hatte so einen dramatischen Zustand, ich konnte nicht mehr, es ging nicht mehr zu warten.
    Ich kann aber fast nicht glauben, dass sie “nur” wegen anaplasmose gestorben ist. Sie hatte auch eine vergrößerte Milz. Die Tierärztin sagte, das kommt, weil die so viel Abwehrstoffe herstellen muss.
    Ich weiß es nicht … und es ist jetzt sowieso egal. Wichtig ist, dass sie nicht mehr leiden muss!
    Beau war ein ganz toller Hund, ein echter Freund, der uns 3,5 Jahre ihre bedingungslose Liebe geschenkt hat.
    Ich wünsch` Euch allen, dass Eure Hunde gesund werden und noch viel Freude an einander habt!

    Herzliche Grüße
    (Frau) Márti Meeussen

  10. Hallo nochmal alle zusammen,
    auch wir mußten heute leider unseren Rüden gehen lassen. Vermutlich hatte er einen erneuten Ausbruch trotz Medikamentengabe. Blutwerte alle wieder schlecht geworden. Hinzu kam, daß er seine Magenschleimhaut und vermutlich auch seinen Darm entzündet hatte. Fressen und Trinken am Sonntag eingestellt. Heute mußten wir ihn dann erlösen.

  11. Hallo,
    hab mir eben mal die Kommentare durchgelesen…und muss sagen: ich bin geschockt !
    Bei meinem Hund haben sie vor 4 Wochen auch Anaplasmose festegestellt..doch als das nicht schon reichen würde auch noch toxoplasmose und Neospora.
    Seit dem wir ihr wieder die Medikament gegeben haben ging es ihr blendend.Seit heute bekommt sie keine Tabletten mehr.Vorhin ist sie wieder so komisch getaumelt und konnte sich kaum halten.Das ging nur ein paar Sekunden.Ich bin 17 und mein Hund bedeutet mir alles…ich hoffe das endlich mal alles gut geht.
    Wir werden sehen was die nächsten Tage noch kommt.

  12. Bei unserem Schäferhund Cheenook wurde letzte Woche Anaplasmose festgestellt, nachdem er alle möglichen Untersuchungen über sich ergehen lassen musste. Anfangs dachte ich, er stirbt. Er hatte hohes Fieber, konnte vor Schmerzen kaum laufen und hat nicht gefressen. Jetzt bekommt er täglich Doxycyclin Tabletten und es ist schon deutlich besser geworden, aber er muss noch über Wochen die Tabletten nehmen. Ich verfolgte seinen Gesundheitszustand mit Argusaugen und hoffe, ja und bete, das er diese Krankheit gut übersteht. Er ist erst 5 Jahre jung und normaler Weise ein echtes Kraftpaket. Es gibt nichts wichtigeres für mich zu Weihnachten, das mein Hund wieder gesund wird.

  13. An dieser Stelle einfach auch mal eine Erfolgsnachricht. Unser Bobby ist wieder ganz gesund und quick lebendig, wie zuvor. Es macht richtig Spaß, dass er nun seine Lebensfreude uns wieder zeigt und uns zum spielen auffordert.

    Vielleicht war es entscheidend, dass wir es sehr früh entdeckt haben, er zeigte so keine Beschwerden, nur eine Verhaltensänderung und die haben wir ernst genommen und es überprüfen lassen. Erst bei der zweiten Untersuchung bekamen wir den entscheidenden Hinweis.

    Ich drücke euch allen die Daumen, dass es euren Hunden auch bald wieder besser geht.

  14. Ich bin auch wieder da. Es macht mich betroffen, dass doch so viele Hunde an Anaplasmose erkranken und einige viel zu früh sogar daran sterben müssen. Unserem Krohmforländer Tharo geht es endlich wieder besser und wir sind alle so froh darüber. Er bekommt aber die nächsten Monate weiterhin “Kolloidales Silber” vom Tierheilpraktiker und dann werden wir noch mal eine Blutuntersuchung beim Tierarzt durchführen lassen….über das Ergebnis werde ich dann berichten. Übrigens kann ich nur bestätigen, dass Krohmforländer ganz außergewöhnliche Hunde sind. Mein Tharo ist 7 Jahre alt und er hängt mit bedingungsloser Liebe und Vertrauen an mir. Er würde mit mir durchs Feuer laufen!

  15. Unser Hovawart Mister Jingles ist 7,5 Jahre alt. Vor 2 Wochen ist Anaplasmose diagnostiziert worden. Letzter Nacht und heute Morgen hat er seine Muskeln nicht mehr kontrollieren koennen, hat Spasmen gehabt. Sonst hat er fast den ganzen Tag hin und her gewandert, keine Ruhe finden koennen. Sein Titerwert liegt bei 1240. Ich hoffe dass sich bald zeigen wird dass sein Medizin wirkt, sonst koennte es ein schwerer Weihnachtszeit werden. Wir moechten ihm nicht leiden lassen.

    Wass fuer’n Titerwerte haben die erkrankte Hunde gehabt die wieder gesung geworden sind? Gibt es noch Hoffnung bei 1240?

    Ich bedanke mich im Voraus fuer Reaktionen.

  16. Bei unserem Dalmatiner wurde anfang September Anaplasmose als Diagnose gestellt. Los ging es mit starkem erbrechen auf Futter und Wasser mit hohem Fieber 40,6 Grad und auffallende Lahmheiten und schwächeanfälle. Die Blutwerte waren erschreckend, wir hatten kaum noch Blutplättchen, der Wert war noch bei 35, und der CK Wert war stark erhöht + 570.
    Er war in der Klinik 3 Tage auf Station wurde 3 Tage aufgepäppelt am Trog und hat Doxyc. bekommen 3 Wochen lang. Dann wars gut. Er lief wieder normal und war topfit. Jetzt seit ca. 2 Wochen fängt er wieder stark zu lahmen an, vor allem nach dem Aufstehen und abend wenn er länger liegt. Da ist es ganz schlimm. Wenn er sich warmgelaufen hat geht es wieder. Die neuen Blutuntersuchungen ergaben Anaplasmose negativ. Aber trotzdem haben wir jetzt Gelenksprobleme. Hat jemand ähnliche Symptome nach überstandener Anaplasmose gehabt ??

    Gruss Alexandra Braun

  17. Hallo,
    wir haben ein Bernhardiner-Labrador-Mix, er ist 11 Jahre alt und lahmt seit Okt.2011. Der Tierarzt hat schwere Arthrose festgestellt, Schmerzmittel, Cortison bis Ende Dezember. Es hörte nicht auf, er lahmt und hatte keine Lust spazieren zu gehen. Am Montag wurde ihm Blut abgenommen, gestern das Ergebnis: Anaplasmose…
    3 Wochen Antibiotika grosse Dosis. Ich hoffe, es geht ihm bald besser – erschreckend, was hier zu lesen ist…

  18. Hallo !
    Bei meinem Border x Bearded – Mix Smartie wurde heute Anaplsmose diagnostiziert. . . Er ist 4,5 Jahre alt und eigentlich ein reines Energiebündel und nie krank gewesen. Letzte Woche fing er dann an leicht zu lahmen und ich habe mir erst nichts dabei gedacht. Er tobt immer sehr ausgelassen und da kann es ja mal sein das er sich verspringt. Dann wurde er aber immer ruhiger und Freitag stellte ich fest das er zwei geschwollene Gelenke hat. Unsere Tierärztin nahm dann am Samstag Blut ab und ich war gedanklich schon so weit das ich mich mit einer Borreliose abgefunden habe. Wir haben sofort mit einer Doxycyclin – Therapie angefangen und heute kam das Ergebniss: Anaplasmose! Der Wert liegt über 1000, die Gelenke werden immer dicker und wir haben gerade eins punktiert um zu untersuchen ob es noch aktive Erreger gibt. Die Gelenksflüssigkeit war ganz trüb und wässrig, nicht wirklich gut. . . Jetzt heißt es abwarten und hoffen. . .

  19. Hallo!
    Also ich bin jeztz echt geschockt. Meine Flat-Hündin(10,5 jahre) hat seit ca.3 Jahren Anaplasmose.Sie bekommt immer mal wieder Schübe-die ich bei ihr nie ausmachen kann-,und die wir dann mit Doxy.. behandeln.Meine TÄ hat mir am Anfang gesagt,das diese Krankheit nie ganz zur Ausheilung kommt.
    Man merkt meiner Maus nichts an,ich laße nur 2x im Jahr eine Blutuntersuchung machen.Ist der Wert erhöht bekommt sie Doxy..Ihr Wert liegt wenn es hoch ist bei 530.Und wieweit die Krankheit auf die Gelenke ging kann ich nicht sagen,da sie außerdem schwere Artrose hat die alle Gelenke befallen hat(also eh geschwollen). Mit 2-3x monatl. Physio läuft sie immer noch echt gut.Also ich hoffe das euch das ein bischen Mut gemacht hat und das ganz viele damit alt werden können….

  20. Hallo!

    Meine Golden Retriver-Hündin ist 1 Jahr und 6 Monate. Seit dem 13.11.2011 hat sie Probleme mit den Hinterläufen. Anfangs hatte sie Probleme beim Aufstehen und sie wollte sich nicht mehr hinsetzen. Wir sind natürlich sofort zum TA und sie gingen von einer Entzündung im Hüftgelenk aus. Nach drei Wochen Schmerzmittel und Ruhigstellung ging es ihr etwas besser, doch sie hatte immer wieder ein paar Probleme. Da wir Gewissheit haben wollten und immer noch die Diagnose HD im Raum stand haben wir sie röntgen lassen und es war alles in Ordnung. Doch ab dem 24.01.2012 ging es ihr immer schlechter. Sie bewegte sich kaum noch und hatte sich von ihrem Wesen her total verändert. Also liesen wir ihr Blut untersuchen und sie stellten fest, dass die Thrombozyten sehr sehr niedrig sind. Daraufhin bekamen wir die Diagnose Anaplasmose. Wir beginnen sofort mit Doxycyclin. Sie bekommt es nun seit 3 Wochen und es geht ihr schon besser, doch heute ist wieder so ein Tag an dem sie nur schläft und wieder etwas hinkt. Ich hoffe, dass es ihr bald besser geht und wir diese Erkrankung vollständig wieder los werden.

  21. Guten Morgen ihr Lieben,

    ich habe mir mal eure Beiträge durchgelesen. Und finde es wirklich erschreckend, was euren Hunden wiederfahren ist.

    Bei meinem 8-jährigen Goldi wurde gestern Anaplasmose festgestellt und ich habe sofort die Tabletten mitbekommen. Es wurde festgestellt, nachdem er einen Infekt (überhaupt sein allererster Virus in seinem Leben, alle anderen Kranheiten waren selbstverschuldet von ihm z.B. unterwegs Blödsinn gefressen oder Glasschreben gelaufen oder gegen Baum gerannt :-) ) hatte, der den Darm, die Lunge und das Immunsystem angegriffen hatte. Eigentlich wollten wir ihn einfach so auf Borreliose testen und das war negativ, aber eben Anplasmose war positiv.

    Also ich kann euch sagen, wenn das stimmen sollte, dass seine Lahmheit (dachte diese kommt vom THS durch Überbelastung/Sportverletzung) die er seit gut zwei Jahren immer mal wieder hat und auch seine Schlappheit, von der Anaplasmose kommt, hat mein Hund seit über zwei Jahren super mit der Krankheit leben können, ohne eine Behandlung.

    Ich bin mit meinem Hund viel draußen auch bei Hitze und bei Minusgraden und das immer eine gute Stunde, muss viel laufen, muss mit auf Ausritte und ist einfach fast überall dabei. Dadurch kommt sein Körper auch mit viel verschiedenen Faktoren in Berührung und wahrscheinlcih härtet das auch das Immunsystem ab und vielleicht ist er deshalb auch gegen die Krankheit so robust. Wer weiß. Und vor allem hat er einen unschlagbar starken Lebenswillen.

    Für mich ist das erschreckende gewesen, dass sich eine Zecke die einen Hund mit Anplasmose beisst, damit infizieren kann und diese Krankheit dann eben so auf den nächsten Hund/Pferd/Katze oder Mensch übertragen kann.

  22. Hallo ihr Lieben,
    Ich glaube ich muß hier nochmal etwas zu den ganzen Kommentaren schreiben. Es war an einem Donnerstag, als wir mit unserem Galgo in die Tierklinik nach Hannover gefahren sind. Morgens früh, haben wir noch alle Hunde gefüttert. Unser Tino stand noch jaulend vor der Küchentür. Fressen also ganz normal. Mittags rief mich in Hannover eine Freundin an, die die Hunde rauslassen sollte und erzählte mir, daß unser Tino zitternd in der Wohnung liege und nicht raus wollte. Bisher nicht ganz ungewöhnlich, da Tino immer selbst entschied, ob er vor die Tür wollte oder nicht. Und als Windhund fror er auch das eine oder andere Mal. Das gleiche Bild bot sich dann auch abends. Ich bin dann gleich zur Tierärztin. Diese stellte eitrige, verschleimte Mandeln fest. Er bekam Medikamente und es ging etwas besser. Dann folgte die Lahmheit. 6 Tage später habe ich Blut abnehmen lassen und wir ließen ein großes Blutbild machen und auf Zeckenkrankheiten untersuchen. Einen Tag später kam heraus, daß die Leukozyten knapp unter 30.000 lagen und die Erytrozyten von 6.0 -8.0 auf 3,02 gesunken waren. Ohne zu wissen welche Krankheit er nun hatte, bekam Tino einen aufbauenden Tropf, Kortison und Doxyzyklin.
    Die Werte wurden besser, die Lahmheit verschwand. Die Leukos waren fast normal ( 11.000 und) die Erytrozyten waren wieder bei 4,52. Alles schien gut zu werden. Doch dann kam der Rückschlag. Tino bekam wieder Fieber und die Werte wurden schlecht. Also wurden alle Medikamente erhöht. Die Behandlung begann Ende September. Von da an bekam Tino jede Woche mehrmals einen aufbauenden Tropf, jede Woche wurde sein Blut überprüft. Und trotzdem kam es zum Rückschlag. Nichts schien zu helfen. Die höhere Medikamentengabe nicht und auch eine Bluttransfusion nicht. Einen Tag nach der Transfusion entschieden wir, ihn zu erlösen. Er stellte das Fressen und saufen ein am Sonntag. Über den Tropf haben wir ihn wieder einigermaßen hinbekommen. Montags verbrachte er den ganzen Tag bei der Tierärztin mit Tropf und aufpäppeln. Abends dann die Transfusion, von der am Dienstag nichts zu sehen und spüren war. Dann erbrach er das wenige, was er am Vorabend noch zu sich genommen hatte und bekamm gleichzeitig Durchfall. Da riefen wir die Tierärztin, um ihn zu erlösen.
    Unser Tino ist viel mit uns gelaufen. Wir machen oft Spaziergänge von 2 – 3 Stunden. In der Woche sind es immer 1 1/2 – 2 Stunden. Am We fahren wir zur Windhundwiese, wo ca 50 – 70 Hunde herumtoben. Ich will damit sagen, daß es nicht am Auslauf liegt und an großen Spaziergängen, das Immunsystem zu stärken, wie oben schon mal erwähnt. Demnach hätte Tino nicht erkranken dürfen. Eine Tierärztin hat uns vor ca 5 – 6 Jahren einmal erzählt, daß Tino eine Ehrlichiose hat. Damals schenkte ich ihr kein Glauben, auch wenn diese zu dem Zeitpunkt sagte, daß es jetzt nicht schlimm wäre, da sein Immunsystem ja super dagegen ankämpfen würde. Heute überlege ich, ob sie nicht doch Recht hatte. Aber nun ist es zu spät. Wir hätten zwar zum damaligen Zeitpunkt nichts machen können, aber für mich ist die ganze Sache unbefriedigend, da ich mich frage, was ich hätte anders machen sollen, um ihm zu helfen. Er fehlt mir halt sehr. Immer noch.

  23. Hallo,
    erschreckend alle diese Nachrichten hätten wir doch früher davon gewußt. Wir fahren von einem Arzt und einer Klinik zur nächsten sogar zum einrenken.
    Und dann daß, nach einem halben Jahr, wir fragen uns wie so etwas möglich ist. Da muss man als Tierarzt oder Klinik doch sofort dran denken. Es geht unserem Erik total schlecht. Hoffentlich übersteht er das.

  24. Auch wir behandeln unseren Schatz seit längerer Zeit schon mit Doxy,was bis jetzt ganz gut ging. Mich wundert,das keiner über irgendwelche Nebenwirkungen berichtet,wie z.B. Juckreitz und ständiges lecken am ganzen Körper.An manchen Stellen gibt es kein Fell mehr . Habt ihr diese Symtome auch? Wir überlegen es abzusetzen bis wieder ein Schub kommt, haben aber Bedenken wie der Körper reagiert, da wir es schon relativ lange geben.

  25. Hallo!

    Unser Anton ist ein Dackel-Jackrusell Mischling also ein echtes Powerpaket. Wir sind immer lange Strecken bei “Wind und Wetter” gelaufen und selbst nach 10 km gehen oder 5 km joggen tollte er noch über die Wiese. Mit seinen 4 1/2 Jahren ist er ja auch noch jung. Die Lähmungserscheinungen und Fieberschübe bekam er dann auch vor 3 Monaten. Erst wurde auf die Bandscheibe getippt da wohl Jackies und Dackel anfällig sind. Nach einer Blutabnahme kamen aber erhöhte Leberwerte raus die auf eine Entzündung im Körper hinwiesen. . Erleichtert nahmen wir unseren Anton wieder mit nach Hause. Er bekam ein Antibiotikum und es ging ihm wieder besser. Aber leider nur eine kurze zeit dann fingen die Lähmungserscheinungen wieder an. Wieder Blutabnahme und dabei war der Titerwert dann eindeutig und die richtige Diangnose fiel. Durch das “falsche” Antibiotika ging es halt eine Zeit gut und dann hat es halt nicht mehr gewirkt. Dann bekam er das richtige Antibiotikum “Docy” und Cortison. Danach war es wieder eine Zeit besser und dann wieder extrem schlecht. Ich musste ihn raustragen zum Pippi machen und beim hochheben hat er nur noch vor Schmerzen gequiekt. Danach hat er sich in die Büsche verkrochen und wollte nicht mehr rauskommen. Unzählige Arztbesuche und Erhöhung der Cortisondosis brachten kurzzeitige Besserung. Aber selbst wenn es ihm besser ging war er nicht mehr der Flummi der er vorher war. Man könnte meinen er wäre ein alter Hund. Beim letzten Besuch sprach man nur noch von verlängern durch Cortison und selbst das hilft nicht mehr. Er liegt in seinen Körbchen atmet schwer, hat über 40 Fieber und kann nicht mehr laufen. Irgentwann ist es Zeit eine Entscheidung zu treffen und den Hund zu erlösen-deswegen werde ich ihn heute zum Tierarzt bringen. Und nach drei Monaten auf und abs ist auch eine gewisse Erleichterung dabei das dieses Leiden, obwohl es mir das Herz bricht, für Mensch und Tier ein Ende hat.

  26. Hallo ihr Lieben,

    ich bin froh, dass ihr alle so fleissig schreibt und zugleich geschockt was ich lesen musste.

    Mein Border Collie, 10 Monate, gehört leider auch zu den an Anaplasmose erkrankten Hunden. Ähnlich wie bei vielen anderen wurde dies erst gar nicht erkannt, obowohl ich von anfang an gesagt habe, dass ich auf eine Zeckenkrankheit tippe! Angefangen hat es mit einer Schwellung des Lymphknotens am rechten Kieferende. Die Schwellung war halb so groß wie eine Kokosnuss!!!! Sofort zum Tierarzt und er bekam Antibiotika. Am anderen Tag war er morgens noch völlig unauffällig in seinem Verhalten, doch gegen 12.30 Uhr kippte das ganze und er lag nur noch rum, war völlig apathisch und nahm keinerlei Wasser zu sich. Das Aufstehen nach langem rufen und drängen viel ihm sichtlich schwer. Ich hab mir das einige Stunden angesehen und bin dann in die Klinik gefahren. Er bekam am gleichen Abend Blut abgenommen und dieses wurde einfach grundsätzlich analysiert. Dazu gab es noch 2l Deltajonin, was aufbauend wirkt. Nach dieser Infusion ging es ihm auch schon ein ganzes Stück besser. Erhöhte Temperatur hatte er zu diesem Zeitpunkt auch, ab Tag davor war die Temperatur noch normal. Nach dem wir diesen grausigen Samstag überstanden hatten, ging es ihm einigermaßen gut. Schlapp war er immer noch und ich wusste auch nicht, ob das vielleicht vom Antibiotika kommt. Entzündungshemmer hat er auch bekommen. Zwei Tage später bin ich wieder zum Haustierarzt zur vorstellen, Termin war nicht wirklich aufschlussreich. Drei Tage später merkte ich, dass er beim aufstehen Schmerzen hatte und den Kopf total schief hielt um sich Erleichterung zu verschaffen. Wieder zum Tierarzt, welcher nicht einmal Fieber gemessen hat, geschweigedenn Blut genommen hat. Dosis mit bloßem Gedankenverdacht auf Borreliose verdoppelt und stärkeres Schmerzmittel mitgegeben. Am Tag darauf hab ich mir dann einen anderen Tierarzt gesucht, welcher sofort Fieber feststellte, Blut nahm und mir heute die Bittere Nachricht “Anaplasmose” überbrachte. Jetzt stellen wir unsere Maus auf Doxyciclyn um und werden kommende Woche noch einmal das Blut untersuchen. UND soll ich euch mal was sagen?! Ich bin einfach nur enttäuscht, dass zwei Ärzte nicht annähernd gefunden haben was mein Hund tatsächlich hat. Ich bin wütend, wenn ich daran denke was ihm hätte passieren können bzw. was noch alles kommen kann, nur weil man nicht vernünftig das Blut getest hat. Wozu geh ich denn zum Tierarzt und hab bei den ersten beiden Ärzten rund 600,- Euro liegen lassen?????? Es ist wirklich eine bodenlose Unverschämtheit!!!! Ich bin nur froh, dass ich noch rechtzeitig einen vernünftigen Arzt gefunden habe, der auch nur 16,- Euro für die Untersuchung verlangt hat, Blut geht extra.

    Es tut mir unendlich leid für alle die, die auf diese Weise ihren Hund und somit ein geliebtes Wesen verloren haben und ich freu mich für jeden, dessen Hund es besser geht oder der diese Krankheit überstanden hat!!!!

    Ich bin in Gedanken bei euch!!!

    Alles Liebe,
    Esther

  27. Für alle, die evtl. auch Probleme haben ihren appetitlosen, elenden Hunden die Doxycyclintabletten zu verabreichen: ich habe gute Erfolge damit die Tabletten in ca. 30 ml Wasser aufzulösen und dann einen gehäuften Teelöffel Leberwurst unterzurühren. Dieses “Süppchen” hat mein Hund sogar abgenommen, als er sich kaum auf den Beinen halten konnte und fast 40° Fieber hatte. Es ist wichtig, dass die Tabletten vollständig abgeschluckt werden, sonst können sie Wunden in der Speiseröhre verursachen.
    Hatte noch nie was von Anaplasmose gehört, bis mein Hund vor 1 Woche darauf untersucht wurde. Ob er es überstehen wird ist noch ungewiß. Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute im Kampf gegen diese entsetzliche, heimtückische Krankheit!

  28. An alle Mitbeteiligten: auch meine Hündin (10 Jahre) bekam vor ca. 3 Wochen die Diagnose Anaplasmose…
    Zur Vorgeschichte muss ich sagen, dass Sharly bereits seit ca. 8 Jahren auffällige Laborwerte hat. Thrombozyten mal so, mal so. Das Blutbild ist auch immer außer der Norm. Zuletzt Lymphozyten z. B. bei 44. Thrombos fallen gerade etwas ab. Seit vielen Jahren renne ich mit ihr zum TA. 2010 wurde sie operiert und es stellte sich eine chron. Dick- und Dünndarmentzündung heraus, Bauchspeicheldrüsenproblematik. Probleme mit Durchfall und schleimigem Stuhl hatte sie von Anfang an, sodass die Futtersuche nicht einfach war. Ferner verträgt sie kein Getreide, das wusste ich aber schon länger. Seit der großen OP habe ich ein passendes Futter für sie gefunden. Also ein Montagshund (siehe unten).

    Aber nun zur Anaplasmose: meine vorherige TÄ hatte schon diverse andere Krankheiten ausgeschlossen, Ehrlichiose, Leishmaniose etc.. Vor 1 Jahr habe ich die TÄ gewechselt, diese fragte mich, ob der Hund aus dem Ausland sei, was ich nicht wusste, da sie aus dem Tierheim ist. Vor 3 Wochen hatte sie eine Idee, weil sie gerade zuvor einen Hund mit Anaplasmose hatte. Und auch hier war der Titer 1:400. Sie meinte, dass der Hund das schon länger haben müsste. So geben auch wir Doxy, was ich ihr nach dem Füttern in ein Stück Banane drücke, sodass die Tablette die Schleimhäute nicht reizen kann, 1 – 2 Stückchen danach und dann säuft sie auch gleich. Perfekt. Sie verträgt es super, der Stuhl ist fest. Das einzige, was meine Dicke hat, sind Gelenkprobleme, was auf eine ausgeprägte Arthrose zurückzuführen ist. Ansonsten ist sie die ganze Zeit eigentlich topfit. Immer noch Power wie am 1. Tag, sag ich immer… Ich hoffe, dass sie das alles packt und danach “geheilt” ist, denn ich gebe nicht gerne Antibiotika.

    Weiß jemand, womit man danach den Darm saniert bzw. das AB wieder ausleitet??? Und das Immunsystem aufbaut – der Winter steht vor der Tür… Und mal ganz nebenbei: meine TA-Kosten belaufen sich zurzeit bei ca. 7.000,- €… Siebentausend ist richtig… Aber nicht nur wegen der Anaplasmose.

    Wäre schön, hier eine Info zu bekommen.
    Allen viel Glück und Erfolg!!! Gruß Chris

  29. Hallo zusammen,

    auch unser 7 Jahre alter Berner hat Anaplasmose. Hat auf einmal nicht mehr gefressen, obwohl er sonst alles gefressen hat, was ihm vor die Nase kam. Waren bei 2 Tierärzten und in der Tierklinik und haben viel Geld für (unnötige) Untersuchungen bezahlt. Überall hieß es, ein Berner in diesem Alter kann haben……….(alle Krebsarten, die es nur gibt). Obwohl ich immer gefragt habe, ob es eventuell Anaplasmose oder Borreliose sein kann, wurde dies nie untersucht, da er kein Fieber und keine Gelenkprobleme hatte. Ein Tierheilpraktiker ist dann sofort auf die richtige Diagnose gekommen und die Blutwerte haben es dann bestätigt. Inzwischen hatte unser Berner 10 Kilo abgenommen. Nun bekommt er Doxycyclin (erst vom Tierarzt das falsche!) und es geht ihm wieder gut. Lasse ihn aber parallel vom Heilpraktiker behandeln. Das Doxy verträgt er gut, vielleicht auch wegen der zusätzlichen Spritzen vom Heilpraktiker. Auf den Mann schwöre ich inzwischen. Dem geht es nämlich um den Hund und nicht um sein Konto.

    Allen viel Glück im Kampf gegen diese tückische Krankheit, von der leider viel zu wenig Tierärzte Ahnung haben.

  30. Hallo Ihr lieben Leidensgenossen,

    Meine 5 1/2-jährige Germanische Bärenhündin hat auch Anaplasmose. So konnte ich eigentlich keine direkten Krankheitserscheinungen bei ihr feststellen, nur das sie etwas lustlos war. Keine Lust zu weiten Spaziergängen oder zum Spielen mit anderen Hunden.
    Nach diesen Symptomen habe ich eigentlich zuerst auf eine Schilddrüsenerkrankung getippt. Ich war vorgestern beim TA. Er hat sie untersucht und alle möglichen Blutuntersuchungen gemacht – Ergebnis Anaplasmose.

    Nach dem was ich hier lese hoffe ich nur, dass es noch so rechtzeitig ist das man mein 60 kg-Mäuschen wieder hinbringt.
    Von den geschilderten Krankheitsverläufen bin ich echt schockiert. Ich hoffe uns bleibt das erspart.
    Wozu braucht die Welt Zecken?

  31. Guten Tag,

    Wir haben nach genau 9 Tagen Sorge, Hoffnung und bangen unsere Kleine Münsterländerin mit 6,5 Jahren erlösen müssen. Unser Hund war ein Top fitter Jagdhund, der am Samstag noch mit anderen Hunden tobte und am Sonntag etwas verkatert wirkte. Montag war sie weiter schwächer geworden und ab zum TA. Der wollte einen Tag beobachten. Dienstag weiter schwächer, Antibiotikum wurde verabreicht. Hund frisst seit Sonntag nicht und Flüssigkeit nur über Spritze ins Maul zu Kriegen. Anfangs erbrochen, dann klappte es mit dem Wasser. Bluttest war nichtssagend, zeckenscreening ergab erst Freitag Abend Anaplasmose. Not-OP, um rauszukriegen, was es sein könnte am Mittwoch morgen. Ergebnis war eine schwere bauchfellentzündung und die Organe waren mit eitrigen Pickeln befallen. Hund bekommt Infusion. Erste gut vertragen, Augen sehen wieder lebendig aus. Der Hund konnte sich quasi zwei Tage schon nicht mehr bewegen. Heute Abend überrascht sie uns und kommt – schwankend wie volltrunken – ins Wohnzimmer zu uns. Wir sind voller Hoffnung. Zweite Infusion ok, abends kommt Ergebnis Anaplasmose und sofort Verabreichung von doxycyclin. Zustand zunächst scheinbar stabil, aber dann stellen sich atemgeräusche ein. Dritte Infusion bricht der TA nach der Hälfte ab, der Hund verträgt sie nicht. Wir geben nur Flüssigkeit die ganze zeit, an fressen nicht zu denken. Der Zustand wird ganz schlimm. Am Montag lässt und beim TA jeder vor. Unsere süße kleine Münsterländerin – auf dem Höhepunkt ihres Lebens – kann nicht mehr, ihre Nieren haben versagt. Wir können es nicht Glauben, da sie nach nur 9 Tagen aus dem leben gerufen wird und wir ihre Qual nicht mehr bereit sind, von Menschenhand zu verlängern….

    Was ich daraus gelernt habe: unsere Hündin hatte knapp zwei Jahre vorher mit den Demodex Milben zu kämpfen, was eigentlich typisch nur bei Welpen und Hunden bis zu einem Jahr ist. Die Milbe bricht aber auch aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Die flippige welpenzeit hat unsere hündin so nach und nach abgelegt und wurde im laufe der zeit ruhiger. Beides zusammen war – jetzt wo sich für mich ein Bild ergibt – aber bereits der Beginn der Anaplasmose. Jedoch folgten keinerlei andere beschwerden. Ich würde künftig lieber einmal öfter ein Zeckenscreening machen, ich glaube, wenn man es früh erkennt, haben die Hunde eine gute Chance.

    Caramia – meine teure…

  32. Hallo Roland, es tut mir ja so leid um deine Kleine Münsterländerin (hieß sie Cara?).

    Ich kann euch heute mal einen Erfolg berichten. Meine Germanische Bärenhündin Cara gehört wahrscheinlich zu den wenigen Hunden, die eigene Antikörper bilden. Der Titter liegt zwar noch bei 400 aber es geht ihr wieder gut und das ohne Antibiotika oder andere Medikamente. Ich bin natürlich überglücklich aber leide mit euch allen und drücke euch allen die Daumen das es gut geht. Vorbei ist es ja für uns auch noch nicht.

  33. Ja, sie hieß auch Cara. Ein schöner Name. Caramia heisst meine teure und das war sie stets.

  34. Hallo Zusammen!

    Meine junge Hündin hatte letztes Jahr auch Anaplasmose, von einem Kurztrip noch Italien…
    Sie wurde ruhiger und fing dann an zu lahmen. Meine TA hat das sofort erkannt und sie bekam ein Antibiotika. Schon nach zwei Tagen wurde es besser und seitdem kein einziges Anzeichen mehr dafür.
    Ich will es nicht verschreien, aber ich hoffe es bleibt so!

    Auch ihre Mutter hat vor kurzem angefangen zu humpeln und die Symptome würden auf Anaplasmose hindeuten, aber er meint sie hat ev Knochenkrebs… Also ich bin eine der wenigen, die hofft, dass ihr Hund “nur” Anapolasmose hat, da gibt es wenigstens ein wenig Hoffnung!!!

  35. Hallo liebe Leidensgenossen, habe Heute erfahren müssen, dass meine Galgahündin (spanischer Windhund) auch Anaplasmose, mit einem sehr hohen Titer, hat. Sie hatte ganz andere Auffälligkeiten: kein Fieber, keine Fressunlust dafür zweimal schwere Einblutungen am hinteren inneren Oberschenkel. Ich ließ daraufhin das Blut auf Ehrlichejose untersuchen. Das Ergebnis ist Anaplasmose. Wie ihr seht gibt es ganz unterschiedliche Merkmale! Nun heißt es auch bei uns “Daumendrücken” . Alles Güte für eure Lieblinge!!!

  36. Hallo Zusammen,
    bis ich eure Einträge gelesen habe, war ich noch froh heute endlich ein Ergebnis der Blutuntersuchung (Anaplasmose) bekommen zu haben.
    Nach Verdacht auf Epilepsie, Meningitis, orthopädischer Probleme und den damit verbundenen Blutuntersuchungen, CT und Schmerzmittelgaben waren wir wirklich verzweifelt und somit heute erleichtert nun endlich eine Krankheit, die mit Antibiotikum anscheinend behandelbar ist, als Gegner zu wissen. Der Gedanke, dass sich vielleicht doch irgendwo ein Tumor versteckt, setzte sich bei mir immer mehr fest und machte mich wirklich fertig. Vor allem, weil unser 4jähriger Border-Aussie-Mischling Spike immer häufigere und länger andauernde Schmerzattacken bekam und ich ihm nicht helfen konnte. Schmerzmittel schlug nicht an. Streicheln oder ihn gar im Arm halten konnte er nicht ertragen, suchte aber meine Nähe. So saß ich einfach nur bei ihm.
    Alles fing an mit hohem Fieber und Durchfall. Dies wurde mit Antibiotikum und homöopathischem Mittel behandelt. Danach war er ca. 2 Monate fit. Bis Spike vor ein paar Wochen laut aufjaulend aus dem Schlaf hochschreckte. Dann wieder schrie er unvermittelt während des Spielens auf oder bei Berührung des Nackens. Diese Schmerzattacken steigerten sich von einigen Sekunden auf Minuten bis zu Stunden und kamen die letzte Zeit fast täglich vor. Er schrie dann bei Bewegung oder bei Berührung am Kopf. Teilweise hielt er auch den rechten Vorderlauf hoch und reagiert auch dort bei Berührung mit Schmerzen. Am Anfang drehte er sich mit hängendem Kopf und Schwanz immer linksherum im Kreis und später legte er sich in einer Art Schonhaltung nieder, indem er den kopf weit nach links drehte und den rechten vorderlauf nach rechts vom körper wegstreckte. Außerdem war er sehr unruhig und hechelt sehr stark. Dazu lahmte er leicht vorne rechts. Seit heute bekommt er nun doxycyclin al 200 t 2 x 2 Tabl. täglich.
    Ich hoffe so sehr, dass ich bald positive und vor allen Dingen dauerhafte!! Verbesserungen verkünden kann und ich mit meinem Hund noch viele glückliche Jahre haben werde.
    Es tut mir entsetzlich leid für alle Hunde, die es nicht geschafft haben oder die immer wieder unter dieser Krankheit leiden und macht mir auch große Angst.
    Ich drücke euch allen und unserem Liebling ganz fest die Daumen!

  37. Seit letzte Woche Sonntag geht es unserem Mischlingsrüden richtig mies. Er ist sieben Jahre alt und ein sehr lebhafter Hund.
    Seit Sonntag haben wir beobachtet, dass er nicht mehr richtig frisst. Von Toben wollen, Gassi gehen oder Bellen wenn es an der Haustür klingelt …..nichts. Da er schon einige Male für ein paar Tage sein Futter nicht ganz leer gefressen hat, haben wir uns dabei nichts gedacht.
    Als er dann jedoch am Mittwoch auch seine heißgeliebten Schweineohren und Stribbel verweigerte und die Stribbel nur in kleingebrochen nahm, bin ich mit ihm zum TA gefahren.
    Fieber war bei 40,8, seit drei Tagen appetit und lustlos, viel schlafen, wenig Bewegeung…..
    Er hat dann von Mittwoch bis Montag (auch übers WE) Antibiotikaspritzen bekommen, die zwar kurzzeitig das Fieber gesenkt haben, aber nicht dauerhaft geholfen haben.
    Es wurde am Mittwoch direkt Blut abgenommen, der Urin getestet usw.
    Die ersten Ergebnisse waren nicht schön: bei 4 von 5 Werten die Leberwerte bis mindestens das 10fache erhöht, Spuren von Blut im Urin wurden nachgewiesen, zu wenig rote Blutkörperchen, Lymphknoten geschwollen. Die TA gab uns Ratschlag auf was wir achten sollten.
    Zu Hause führen wir nun Tagebuch: Das Fieber ist seit Montag auf Normalniveau (38,7 – 39,2/3), dass war das Gute.
    Fressen nur unter Zwang und auch nicht alles….eigentlich nur Fleischwurst (wg. der Tabletten Doxy., die er seit Montag nehmen muss).
    Ansonsten kamen heute die restlichen Ergebnisse: Borrolliose UND Anaplasmose! Direkte Werte habe ich jedoch leider nicht.
    Aber die Symptome sind nicht schön und passen wie schon oben oft gelesen:
    Lahmheit an den Hinterbeinen, kein Fressen, Wasser nur im Schälchen direkt im Korb, geht nur mal kurz zum Pipi machen in den Garten ( an größere Strecken gar nicht zu denken), gelegentlich sackt er mit dem ganzen Körper ein.
    Es ist so grausam. Unsere gesamte Familie (7 Personen) kümmern sich rund um die Uhr und wir versuchen ihm jeden Wunsch von den Augen abzulesen…..aber keine Leckerlis, Schweineohren stellen eine große Verlockung für ihn da.
    Die Tabletten bekommt er in einem Stückchen Fleischwurst oder eingerollt in Scheiblettenkäse.
    Heute morgen hat er nach einer langen Woche mal wieder am Frühstückstisch gesessen und sich seine obligatorische Ecke vom Toast abgeholt. Danach die Tabletten in Käse und ne Stunde später war alles, außer den Tabletten, wieder draußen.
    Bis jetzt haben wir nur den Erfolg, dass das Fieber unten ist und bleibt…..alles andere ist ein Bild des Grauens….im Vergleich zu seinem “früheren” Verhalten.
    Nun werden wir auf jeden Fall mal mit selbstgekochtem probieren ihn wieder aufzupäppeln und hoffen und Daumen drücken.
    Ich hoffe ganz stark, dass das Antibiotika bald seine Wirkung zeigt.
    Muss jedoch ganz ehrlich auch zugeben, das die vorherigen Berichte mich wenig zuversichtlich stimmen.

  38. Mein bester freund sam hat
    4tage im Krankenhaus gekämpft
    Aber Leider haben Wir verloren
    Wir Sind fertig uns geht es ganz
    Schlecht nie wieder nach oldenburg

  39. Vielleicht Hoffnung fuer Manche…..

    Mein Rottweiler Jimmy 9 Jahre ging es schon Wochen nicht richtig gut, er frass nicht gut und war sehr schlapp, aber da es warm war und Besuch kam etc. hatten wir es nicht so sehr seltsam gefunden, dass er nicht richtig frass. Dann bekam er eines Tages schlimme Koordinationsstörungen und hatte Probleme auf den Beinen zu bleiben, er hatte wohl an diesem Tag einen Hörsturz bekommen. Wir zum Arzt und er hatte hohe Leberwerte und später erfuhren wir Anaplasmose. Sein Bauch wurde immer geschwollener (Aszites), er konnte nun auch nicht mehr trinken und fressen wollte er ja sowieso nichts.
    Die einzige medizinische Behandlungsmethode ist ja Antibiotika. Das gaben wir ihm dann, wobei er sich spätestens nach einer Stunde im hohen Bogen uebergab, dazu noch schlimmste epileptische Anfälle bekam, der Bauch schwoll so an, dass er schon ein Gewicht von bis zu 10kg hatte. Ich wusste mein Hund wuerde sehr bald sterben und ich habe immer schon gewusst, dass Schulmedizin schnell an Grenzen stösst.
    Dann hatte ich mich nach zwei Wochen des Quälens mit Anitbiotikum und wenig Erfolg entschlossen, ihn nicht mehr mit Anitbiotikum zu quälen, was ja sowieso mehr zerstört als nuetzt. Und habe alles abgesetzt und ihm Kolloidales Silber gegeben. Dazu habe ich ihn, wie ein Baby alle paar Stunden mit einer Spritze Babymilch gefuettert und habe mir Entwässerungstabletten aus Spanien besorgt, da die Ärztin mir diese erst nach umfassenden Aufnahmen des Hundes geben wollte (ich muss dazu sagen, dass ich keine Tierärztin des Vertrauens mehr habe, seitdem ich ihn Schweden lebe und die Veterinäre hier meisten den Tieren eher praktisch gegenueberstehen, als extrem liebevoll).
    Mit dem kolloidalen Silber ging es jeden Tag bergauf, allerdings kam das Buch “Kolloidales SIlber” erst eine Woche später bei mir an und deshalb hatte ich die Dosis viel zu gering gehalten….ich hatte vorher noch nie dieses Silber ausprobiert, hatte aber ein gutes Gefuehl. Als die Dosis richtig angepasst war ging es ihm immer schneller besser. Schliesslich ist der Bauch ganz ohne Wasser gewesen, er sah zwar aus, wie ein Sklett und hatte viele Kilos verloren aber wird jeden Tag fitter. Er ist sehr hungrig und kann auch wieder alleine fressen, wobei ich ihm weiter Babybrei gebe…kann ja nicht schaden. Er ist noch nicht der Alte, aber, wie 9 Jahre sieht er nicht aus – höchsten wie 3 :) ).
    Also bitte nicht aufgeben – es gibt immer Wunder!

  40. Hallo,
    nach 28 Tagen Doxy und nun fast 1 Woche ohne Medikamente wollte ich mich nochmal melden und euch allen kurz mitteilen, dass es unserem Spike zur Zeit richtig gut geht.
    Aus Angst vor einem Rückfall beobachte ihn allerdings genau.
    Ich bin wirklich sehr erleichtert, wie gut er das Antibiotikum vertragen hat, das ich ihm immer vor der Fütterung gegeben habe. Am Anfang hat er es, in Wurst versteckt, gut genommen. Irgendwann hat er jedoch gemerkt, dass ich ihm da was reinmogel und die Tabletten ausgespuckt oder die Wurst gar nicht mehr angenommen. Ab da habe ich sie ihm hinten auf die Zunge gelegt, Schnauze zugehalten, Kopf nach oben, kurz die Kehle gestreichelt und weg war sie ;-) Danach gab es sofort den Napf mit Futter.
    Kein Erbrechen, keine sonstigen Nebenwirkungen – Gott sei dank!
    Ich merke erst jetzt, wie schlecht es ihm gegangen sein muss.
    So viele Kleinigkeiten fallen einem im Nachhinein auf, die sich verändert hatten und die er jetzt wieder macht.
    Diese Krankheit ist wirklich heimtückisch.
    Ich hätte geschworen, ich kenne mein Tier. Bin ja rund um die Uhr mit ihm zusammen und dachte ich merke sofort, wenn er krank ist. Aber es kommt so schleichend.
    Erst spielte er nicht mehr so gerne mit anderen Hunden, dann mochte er nicht mehr geknuddelt werden. Da er immer schon eine Mimose war, dachte ich, vielleicht war es ihm mal zu grob und er mag es halt nicht mehr. Bis zur Diagnose habe ich ja noch jeden Morgen mit ihm Ball gespielt – er war wohl nicht mehr so ausdauernd. Die Wärme, da es Sommer war, war für mich wieder eine Erklärung…
    Ich mach mir Vorwürfe, es nicht früher erkannt zu haben. Andererseits weiß ich, dass es vielen so geht wie mir, die vorher noch nie von dieser Erkrankung und ihren Symptomen gehört haben und bei einem Tierarzt landen, der sich auch nicht damit auskennt. Aber wir hatten ja anscheinend nochmal Glück und im Moment bin ich einfach nur froh, dass es ihm gut geht und ich hoffe sehr, dass es so bleibt.
    Vielleicht ist mein Kommentar ja ein kleiner Hoffnungsschimmer für Betroffene, die grade erst die Diagnose bekommen haben und, so wie ich, auf dieser Seite landen.
    Euch allen viel Glück und liebe Grüße, Conny

  41. Bei uns hatten mehrere Hunde (Schäferhunde) versch. Alters Anaplasmose. Bis auf Probleme beim Auf- und Abhaaren konnten wir alle keine weiteren Auffälligkeiten bemerken. Nach 4 Wochen Behandlung mit Doxicylin haarten die Hunde alle wieder normal auf bzw. ab. Allen gehts nun super.

  42. Hallo an Euch alle,

    mache mir große Sorgen um meinen DSH-Lab-Mix, 9,5 Jahre. Hat letzte Woche von jetzt auf nachher angefangen sich nachts sehr komisch zu verhalten. Unruhig, hektisch, wollte raus, ich dachte er muß spucken oder hat Durchfall, dann weckt er mich nämlich. Aber nix dergleichen. Nach 1,5 Stunden wieder das gleiche, aber als ich dann wieder mit ihm draußen war, hat er versucht sich zwischen meinen Beinen zu verstecken. Bin zurück, dann daheim das gleiche, er wollte ich irgendwie verkrümeln, ist unter Tisch und Stühle gekrabbelt, dann wieder aufgeschreckt und woanders hingelaufen, ….
    Bin mit Verdacht auf Magendrehung vorsichtshalber zum Notdienst, aber Röntgen war ok.
    Mit magenberuhigenden Tabletten war´s dann immer nur stundenweise ok. Aber nachts halt schlimm. Durch sein Verhalten, auch dass er normal gefressen hat, zeigte mir, dass es definitiv nichts mit einem verdorbenen Magen zu tun hatte und es nicht besser wurde bin ich wieder zum TA.
    Dann Blutentnahme und erster Schnelltest auf von Zecken übertragene Krankheiten. Anaplasmen pos.
    Habe heute dann mit dem Doxy angefangen, obwohl das “richtige” Laborergebnis noch nicht da war. Doch wg. WE wollten wir nicht mehr zu warten.
    Die sonstigen Laborwerte waren soweit in Ordnung. Von den anderen Symptomen bei Anaplasmose hatte er auch nichts. Nur halt diese auffällige Verhaltensänderung.
    Auch wenn es viell. angesichts der ganzen Berichte hier dumm klingt, wäre ich doch irgendwie “froh” wenn es dann auch wirklich Anaplasmose ist, denn wovor ich halt riesige Angst habe ist ein Hirntumor, was mit den plötzlichen Verhaltensänderungen auch eine Möglichkeit wäre. Da gäb´s dann halt gar keine Behandlungs-Chancen.

    Ich muss noch sagen ich nehm seit ein paar Jahren Scalibor, das auch echt gut hilft. Er ist sehr anfällig für Zecken, hatte dieses Jahr nur 4 Stück oder so. Aber wenn halt bei denen grad eine übertragende dabei war.
    Oh man, …

  43. Hallo ihr Leidensgenossen,

    hier mein neuer Bericht von Spike (Bericht 36 und 40)
    Wir hatten ja Doxy über 4 Wochen gegeben und Spike vertrug es wirklich gut und sein Zustand verbesserte sich sehr. Er hatte gar keine Anfälle mehr und zeigte auch wieder mehr Energie und Lebensfreude. 2 Wochen nach der letzten verabreichten Tablette schlug sein Zustand jedoch radikal um. Das volle Programm an Beschwerden war von jetzt auf gleich wieder da und der Anfall ging dann auch gleich über mehrere Tage. Er bekam sofort erneut Doxy, aber es brauchte ca. 3 Tage bis ich eine Besserung feststellten konnte. Nun hatte er am 17.Tag unter Antibiotikum erneut einen schweren Schub.
    Nach vielen Stunden verzweifeltem „rumgegoogle“ bin ich nun auf das Medikamt Carbesia gestoßen, das mir einen neuen Hoffnungsschimmer gab.
    Eigentlich wird es bei der Babesiose eingesetzt, aber ich las auch, dass einige Tierärzte es zusätzlich zum Antibiotikum bei der Anaplasmose einsetzten. Ok, die Wirksamkeit ist umstritten. Wenn man aber hört, dass der Hund austherapiert ist, greift man nach jedem noch so kleinen Strohhalm. Die Tierärztin in der Klinik wollte ihm kein Carbesia spritzen – wegen der Nebenwirkungen und der umstrittenen Wirkung! Mein Hund schreit vor Schmerzen, trotz mittlerweile 6 Wochen Doxy, sie hat keine Idee mehr, was noch helfen könnte und will mir das einzige Mittel, das eventuell helfen kann, verweigern???
    Konnte ich nicht akzeptieren. Besser umstrittene Hilfe als gar keine.
    Nach Schimpfen, Betteln und Flehen und verzweifeltem Weinen hat sie ihm dann doch die ersehnte Carbesiaspritze verabreicht. Spike hatte weder Schmerzen bei der Injektion noch danach irgendwelche Nebenwirkungen. Im Gegenteil: Am nächsten Tag hat er beim Spaziergang gespielt, wie schon lange nicht mehr. Ich hoffe jetzt mal ganz doll, dass es weiter aufwärts geht. In 14 Tagen bekommt er seine 2. Spritze.
    Außerdem werde ich darauf bestehen, dass er noch mindestens für 2 besser sogar 4 weitere Wochen Antibiotikum bekommt. Er verträgt es ja zum Glück gut und 4 Wochen waren ja beim ersten Mal nicht genug.

    Ich werde auf meine innere Stimme hören und für ihn kämpfen.

    Hätte man beim Tierarzt auf mein Gefühl gehört, wäre er schon viel früher auf Zeckenkrankheiten getestet worden. Stattdessen wurde mir aber gesagt: ….bei einer Krankheit, die durch Zecken übertragen wird, müsste er Fieber haben…. ich könnte mir ja nicht vorstellen auf wie viele verschiedene Arten sich epileptische Anfälle äußern und so wurde wichtige Zeit verloren, während ich ein Epilepsie-Tagebuch führte…
    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass ich euch mit positiven Berichten auf dem Laufenden halten kann.
    Falls Carbesia die Therapie der Anaplasmose in einigen Fällen begünstigt, wäre ja dann nicht nur meinem Spike geholfen, sondern vielleicht noch anderen.

    Herzliche Grüße, Conny

  44. Hallo ihr Lieben,
    meine Emmy (6 Jahre jung) wurde auch auf Anaplasmose positiv getestet.
    Ich merkte schon das etwas mit ihr nicht stimmt, aber sie ist auch scheinträchtig und ich dachte ihr Verhalten hat sich deswegen verändert. Sie ist einfach ruhiger geworden und das war vorher schon mal der Fall gewesen bei einer Scheinträchtigkeit.
    Nur plötzlich fing sie an sehr stark zu hecheln und 2 Stunden später hatte sie Blut unterlaufene Augen und sie war total apathisch. Ich bin sofort zum Tierarzt gefahren, da tippte man zunächst auf das Herz und ich wurde in eine Tierklinik geschickt. Herzultraschall hat nichts ergeben, aber sie hatte einen Puls von 300 und keinerlei Blutplättchen mehr im Körper. Ich bekam Kortison und Pulssenker mit und die Aussage, dass sie an einer Immunkrankheit leidet. Aber die Ursache dafür sei unbekannt.
    Nach 3 Tagen bin ich wieder zu meinem Haustierarzt, um die Blutplättchen überprüfen zulassenn. Die Blutplättchen sind erst wieder angestiegen und ich dachte wir sind auf dem Weg der Besserung.
    Fehlanzeige…. Es ging ihr wieder schlechter nach 2 Tagen. Also wieder zum Haustierarzt. Jetzt hatte sie Fieber, Schmerzen im Bauch, ihr Entzündungswerte waren jetzt auch stark erhöht, die Blutplättchen waren wieder gesunken und sie hatte Eiweiß und Fruktose im Urin. Das Blut wurde auch eingeschickt und auf die Zeckenkrankheiten getestet.
    Dies ergab die Anaplasmose. Sie bekam Antibiotika dazu.
    Gestern waren wir wieder beim Tierarzt, weil immer noch keine Besserung in Sicht ist. Jetzt hat sie um die Scheide noch Entzündungen und ich habe das Gefühl als ob ihre Augen hervorquillen.
    Es ist tatsächlich so, sie hat einen 4fach erhöhten Innenaugendruck, hinzu kommt dass sie jetzt noch schlechte Leberwerte hat und noch mehr Eiweiß im Urin… Dafür ist der Entzündungswert besser geworden und die Blutplättchen sind leicht gestiegen. Sie ist allgemein sehr unruhig und hechelt nur noch. Sie schaut mich an und ich kann ihr nicht helfen. Es tut mir in der Seele weh…
    Aber mit diesem Krankheitsbild sieht es eben nicht mehr gut aus…. Jetzt habe ich morgen eine Termin in der Uni Klinik Gießen… Das ist unsere letzte Hoffnung.
    Liebe Grüße
    Kristin

  45. Hallo,
    möchte auch von meinem hund davies berichten, ein belgischer schäferhund 6 jahre alt,der vor zwei jahren an anaplasmose erkrankt ist. erst mal zu seinen symptomen: schlapp,müde,gelenkschmerzen erst vorn, dann auch hinten, bauchschmerzen mit durchfall,wollte nicht gassi gehen, nicht mehr mit seinen freunden spielen, er hatte kein fieber, er lag nur rum wie ein häufchen elend . er hat normal gefressen und trotzdem abgenommen. beim ersten tierarzt diagnose bauchspeicheldrüsen entzündung, kortison,antibiotika und einiges mehr. ihm ging es aber nicht besser. zum nächsten ta hat ihm dann blut untersucht, auf borrelliose,war negativ. ihm ging es immer schlechter,er bekam infusionen die ein bischen geholfen haben.ich war langsam schon sauer,das nichts gefunden wurde, die ersten 1000,-euro waren weg für nix. dann zum dritten ta, der stellte dann im blut fest anaplasmose und microfilarien.eine bauchspeichelentzündung hatte er nicht. soviel zu manchen diagnosen. dazu kamen dann noch in einer kotuntersuchung giardien dazu.es ging ihm zu der zeit sehr schlecht.er bekam dann ronaxan 100mg über4 wochen und ein spot on für die microfilarien,danach ging es richtig ab, im schlechten sinn.er ist auf die seite gefallen ,hat die augen verdreht und lag da wie tot. ich war total in panik. habe ihn geschüttelt, er ist dann wieder zu sich gekommen,war aber sehr benommen,dann gleich nach gießen in die tierklinik gefahren,ist eine stunde autofahrt von uns . dort hat man sich schnell gekümmert. allerdings durfte ich nicht mit ins behandlungszimmer,was ich nicht so gut fand. es wurde ein ekg gemacht, was sehr lange gedauert hat. als sie ihn mir brachten, sah er aus wie eine mumie verbunden,es war ein 24 stunden ekg angelegt.man sagte mir das sein herz zu langsam schlägt und er deshalb ohnmächtig geworden sei.dann
    bekam er medikamente die den herzschlag erhöhen. ab da fing er an zu zittern und hatte nur noch angst vor allem.als ich davon berichtete, hieß es, er muß sie trotzdem nehmen.dann beim haus ta wieder großes blutbild,immernoch microfilarien,nächstes spot on, da ging das gleiche wieder los,den hund wieder nach gießen. hatte gefragt ob es an dem spot on liegen könnte, das könnte nicht sein.ich habe daraufhin im net gesucht nach nebenwirkungen von dem medikament gesucht, und siehe da die nebenwirungen waren bei manchen hunden so.habe daraufhin meinen hund in die wanne gepackt und abgewaschen,am nächsten tag ging es ihm etwas besser.
    so nochmal zur anaplasmose sein titer am anfang war 1:1400 , nach einem halben jahr auf 3700 und wieder doxycyclin für 4 wochen.jetzt kam noch eine nickhautentzündung dazu mit bläschen und richtig rote augen.für die augen kortison und antibiotika. mein hund war nicht mehr der alte. er war einfach nur noch leidend,wenn dich traurige augen ansehen und du nichts machen kannst,könnste verrückt werden.
    nach 8 monaten augen behandlung alle tropfen und salben die es gibt und nix hilft.die augen waren so schlimm seit er die medikamente für den herzschlag bekommen hatte. ich fragte nach, ob es davon sein könnte, es wurde wiedermal verneint. dann habe ich einfach die tabletten ausgeschlichen und abgesetzt und siehe da die augen sind wieder ok. auch seine angst hat sich gelegt auch sein herzschlag ist normal,das waren die nebenwirkungen von diesen medikament.
    nach einem jahr nur tierärzte,kliniken und er war noch immer nicht wirklich fit, ich hatte die 10.000,-euro marke von ta kosten schon geknackt, war ich ziemlich entäuscht.
    dann ging es ihm etwas besser, er fing wieder an zu spielen ,auch mit seinen kumpeln,ein gutes zeichen dachte ich. ich hatte ihm zum schutz vor zecken ein scalibor halsband angelegt,nach 2 wochen kam der nächste anaplasmoseschub.alles wieder von vorne. lahmheit lustlos schlapp. wieder blutbild titer jetzt auf 517. wieder 6 wochen doycyclin. nun weiß ich, das man hunde mit dieser erkrankung nicht mit chemischen zeckenmitteln behandeln darf, weil sie das immunsytem runterhauen und dann die anaplasmen wieder aufleben und der nächste schub kommt. auch darf man sie nie mehr impfen, da ist das gleiche, ist mir auch passiert. jetzt nach 2 jahren geht es meinem schatz wieder gut. ich bin jetzt bei einer tierheilpraktikerin, die erst meinen hund einer entgiftung unterzogen hat und ihm aufbau fürs immunsytem gibt, damit ist er endlich wieder ein glücklicher hund, ich bin dafür unendlich dankbar.
    man sollte bei dieser erkrankung seinen hund immer gut beobachten, sowie er sich komisch verhält,sollte man an einen neuen schub denken und sofort zu tierarzt gehen.
    ich wünsche allen mit ihren lieblingen alles gute und hoffe das die erkrankung von den tierärzten schneller erkannt wird.
    liebe grüße angie
    anaplasmoseschub

  46. Hallo ich bin schockiert was ich hier lese,war ich doch heute morgeb ehrleichtert das es eine diagnose gibt. Meinhud nemo(5monate,auslandshund,seid 2monaten in DE bei mir auf pflege,hatten uns grade fuer ihn entaxhieden) hatte vier tage vor silvester nicht richtig appetit. Das war fuer mich nicht weiter tragisch weil er hatte er oefters schon mal. Dann tag spaeter viel am schlafen auch das nicht weiter schlimm weil sind ja 2tage davor sehr viel gelaufen.dann abends hat er aus dem mund ein bisschen geblutet. War auch nicht schlimm ist ja im zahnwechsel gerade und dachte deswegen wuerde er nichts essen weil es ihm weh tut. Dann silvester. Hat weiterhin aus dem mund geblutut da habe ich schon ei komisches gefuehl bekommen wollte aber bis zum nachmittag noch mal abwarten. Wir haben einen grossen spaziergang gemacht und appetit hatte er auch wieder. Kit anderen hunden hat er auch gespielt. Dann waren wir zuhause. Der hund legt sich hinnund ich koche fuer meine familie. Nach 20 min habe ich mich auch auf das sofa gesetzt und streichel den hund. Dann der SCHOCK. Nemo hat total auf dem mund geblutet und um der nase herum. Hatte am gabzen koerper grossenund blutunterlafene hämatome. Seine ballen sind aufgegangen. Alles voller blut. Ab mit ihm zum ta. Haben den vrrdacht auf vergiftung gehabt. Die ta auch aber war sich nicht sicher. Hat uns zur klinik geschickt. Nemos zustand wurd immer schlechter. Hat blut gebrochen. In der klinik angekommen wurde sofort blutbild gemacht und geguckt auf vergiftung. Vergiftung konnte ausgeschlossen werden. Hat dann cortision und antibitikum bekommen und blut. Nemo ist fast verblutet. Hatte auch in der lunge fluessigkeit, kein fieber, keine gelenkschmerzen oder lahmungserscheinung. Heute kam das ergebnisnund vll darf nach 5tagen klinik nach hause holen. Er hat anaplasmose und ehrlichiose und durch diese beiden erkrankungen bedingt hat das bei ihm nach auch eine autoimmunerkrankungbausgeloest. Bin gespannt wie es weiter geht und das beide erkrankungen sehr schlimm und heimtueckisch sind:-(

  47. Unser Mittelschnauzer hatte abwechselnd Gelenkprobleme. Mal lahmte er rechts, mal links, er konnte nach dem Schlafen kaum aufstehen, war steifbeinig und auch sonst matt, immerzu müde, sein Wesen veränderte sich. So bellte er sehr viel, war schreckhaft, aggressiv, ihn störte sozusagen die Fliege an der Decke. Sein Fell war sehr schuppig und rau, sein Allgemeinzustand desolat und als dann unser Zweithund (Welpe) ins Haus kam, wurde er immer antriebsloser, obwohl ich getrennt spazieren ging, damit kein Hund zu kurz kommt.

    Es kam der Tag, wo es Schnauzerchen ganz schlecht ging, er konnte fast nicht mehr gehen, weil unser Welpe (Großrasse) ihn im Spiel anrempelte.

    Ich war mit Schnauzer danach bei unserem langjährigen TA und dieser konnte nichts dazu sagen, denn die Gelenke fühlten sich nicht abnormal an. Dieser meinte, ist eine Prellung. Von meinen Schilderungen, dass Schnauzer sich stark verändert hatte, ging der TA nicht ein.

    Auch die 2. Meinung, die Tierklinik, konnte nichts Auffälliges feststellen, Bluttest wurde nicht gemacht, man schickte uns wieder heim mit den Worten: Barfen Sie nicht, das schadet dem Hund. Und man hielt mir einen Vortrag über die Risiken der Barferei und von Fällen, bei denen ein Knochen zu schweren organischem Schäden geführt hatte.
    Auf den Patienten Hund ging man bei diesem Besuch, trotz Bekundung großer Sorge, nicht ein.

    Bei der 3. Meinung dann eine Physiotherapeutin kam wenigstens heraus, dass der Borreliose und Anaplasmonse-Titer sehr hoch ist. Diese Frau nahm sich wenigstens der Sachlage an und forschte nach dem Grund. Es wurde auch geröntgt und im Röntgenbild stellte man eine vergrößerte Milz fest.

    Fast 4 Wochen bekam unser Schnauzer Doxy verabreicht. Sein Leiden wurde dadurch nur verlängert.

    Bis er dann der Bauchumfang so zunahm, der Hund nur noch gelegen hatte, keinen Lebenswillen mehr hatte, im Garten lag und nicht mehr aufstehen wollte. Es folgte Fressensverweigerung und Apathie.

    1 Tag vor seiner Einschläferung wachte unser Schnauzer in der Nacht auf und jammerte, heulte, bellte, jammerte und wollte sich nicht mehr hinlegen. So stand er im Hausflur und vermied das Liegen und das Sitzen. Das Schmerzmittel (Novalgin), dass uns die 3. und letzte Tierärztin mitgegeben hatte, wirkte nicht mehr. Laut Anweisung sollte ich alle 4-5 Stunden 15 Tropfen geben und das würde reichen. ………da die Schmerzen bereits nach einer dreiviertel Stunde kamen und ich in dieser Nacht nicht eine Sekunde geschlafen hatte, entschloß ich mich meinen Hund am darauffolgenden Morgen einschläfern zu lassen.

    Dies machte dann unserer langjähriger Tierarzt, der sehr erschrocken über den Zustand unseres geliebten Schnauzers war. Der Bauch hatte im Umfang so derart zugenommen, dass man gemeint hat, er platzt.

    Das Leiden meines Schnauzers endete im Juli 2011. Er wurde nur 6 Jahre alt.
    Die Leidenszeit begann knapp 1 Jahr davor. Ausgelöst hatten es Zecken oder nur 1 Zecke, da unser Schnauzer ein Jäger und Sammler war, fraß er auch sehr gerne Mäuse, die er selbst unter der Schneedecke aufspürte und komplett verschlang.

  48. Hallo alle verzweifelten zusammen!
    Mir wir ganz anders wenn ich das”Elend” lese. Meine Rechtschreibung ist schlecht, ich weiß es aber ich möchte Euch über meine Nena berichten…. Wir sind im September 2011 in Urlaub nach Frankreich gefahren dort nach der Ankunft habe ich auf dem Fußboden eine volle Zecke gefunden ,habe gedacht achtung au fpassen auf Sümtome bei Cocker Dicksche u Nena. Alles war gut keine Sümtome.Als wir nach drei wochen zu Hause ankamen ist Nena vor lauter Freude mit dem ganzen Anschnallgeschirr aus dem Auto gesprungen,oh ha dann aber ohne beschwerden weitergelaufen. Nächsten morgen ist mir aufgefallen das sie mit Ihrem hinterteil sehr schlecht hoch kamm. Nena ist im Juni aus unserm hohen Bett gesprungen hat dann gelahmt ich gab ihr Ahnika und dann Rhus,toxicodendron und alles war wieder gut. Das gleiche habe ich nun auch gemacht aber nichts wurde besser.da ich den Zeckenbiss völlig vergessen hatte bin ich mit Nena zu unserer Physikaliischen Sporttehrapeutin Osteophat für Mensch und Tier sie hat Nena abgetastet und festgestellt das der Steisbeinwirbel verschoben ist ,hat es gerichtet und wir hatten ja eine Diagnose,nach Hause alles gut. Aber so wirklich gut war es noch nicht, bin wieder hin zu Ihr noch mal eingerenkt und bitte 2 Wochen an die Leine und Schonung nun wurde sie Läufig und sie ist Gedeckt worden und ihr laufen war auch besser aber nicht von Dauer Nena ist ja schliesslich erst 1 3/4 Jahr alt und wenn sie nach dem Laufen 1 bis 1 1/2 Std.dann nach einem Schläfchen wie eine Greisin hoch kommt und Läuft wie Oma kann das ja wohl nicht sein aber sonst ging es ,sie war schon immer ein schlechter Fresser (Krüsch) und nun Trächtig und sehr Wählerrisch 4 Sorten Fleisch angeboten und mit müh und not 1 Fressen.wir haben oft oder meistens nur aus der Hand gefüttert und sind fast Wahnsinnig,geworden bis wir eine Portion geschafft hatten.Aber sie war ja nun mal Trächtig und wir hatten wieder eine aussrede weil sie auch so Lahmarschig war immer nur im Körbchen liegen und nur zu den Spaziergängen munter.Sie bekam 3 Gesunde Welpen und nachdem wir Abgestillt hatten hatte ich die Faxen entgültig dicke und bin mit Ihr zum Röntgen in Die Tierklinik gefahren weil ein Hundder 2 Jahre alt ist sich einfach anders Bewegt und es wurde langsam und Stetig immer sclechter sie hatte abgenommen ob wohl wir gepeppelt haben wie die Blöden sie hatte keine Appetit, hat die vorderbeine an den Körper gezogen um mit dem Hintern Hoch zu kommen as ist einfach nicht Normal und was hatte sie für tolle Muskeln alles weg.In der Klinik wurde sie Abgetastet und für Normal befunden auch die wenigen Muskeln(ich bin was anderes von meinen Hunden gewöhnt meine sind sonst voll leistungsfähig und voll muskellös) Auf dem Röntgen war alles bestens . Und nun???? Zecken Nee !!!! Zecken haben wir bei uns am Deich das ganze Jahr Überhaupt nicht gehabt….und die Gebiete am Nord-Ostsee-kanal haben wir gemieden da dort Welche sind.Ich habe dann gesagt sie sollen doch bitte eine große Blutuntersuchung machen irgentetwass müße doch mit Nena sein. Das ergebnis ( Anruf) alles soweit im Grünen bereich nur die Leukozyten waren erhöt. Das kann doch nicht sein sagte ich irgent etwas muß sein,haben sie denn auch Borreliose usw. mit Untersucht? Nein sie haben doch gesagt bei Ihnen sind keine Zecken. Ich habe dann ausdrücklich diese Untersuchung verlangt!!! Gott sei Dank!!! Ergebnis Ehrlichioes 1: 640 behandlung Doxycyclin 10 mg/ kg pro.1 x Täglich 1 Tab. 3 Wochen lang.Ich schreibe Gleich weiter.

  49. Ute Ramm Januar 27.1.2013
    Hallo da bin ich wieder und Schreibe weiter
    nach 3 Wochen haben wir einen Titer gemacht Ergebnis 1:50 auch Nenas Babys haben wir getestet auch Negativ
    So also alles ist Gut oder?? Wir hatten nun den 2.4. 2012 da wir auf Fahradtur wollten habe ich Nena u Dicksche eine Ampulle Zeckenschutz in den Nacken gegeben und einen Tag später hat Nena wieder nicht gefressen und war wieder schlapp und nicht gut drauf also kann ich nur bestätigen das tiere die Erlichia,Anaplasmose oder Borrelia nicht mit chemischen Zeckenmitteln behandelndarf ( solange sie in arkuter Behandlung sind noch nicht wieder Gesund sind):ich bin mit Nena sovort wieder zu unseremTa gefahren und er hat ihr 1 Spritze gegeben,was! weiß ich nicht; war mir in dem Moment auch s Egal.der Ta sagte auch wir sollen nächsten Mittag wieder kommen Nenas Kreislauf muß unbedingt stabiel bleiben sonst werden wir sie verlieren Nena wog zu dm Zeitpunkt noch 9,3 kg von emals 10,6 kg sie lief noch mit spazieren aber ich habe sie oft nachhause getragen weil sie einfach keine kraft mehr hatte.Sie bekam nun nochmal 10 Doxycyclin und diw Tabletten haben wir ihr mit Leberwurstbrot eingetrichtert.Zwischen der 1 Doxy behandlung und der 2 Doxy behandlung war ich bei meinem Menschenheilpraktiker und ich erzählte ihr von Nena und sie gab mir 3 Kügelchen sie sagt die seien für Nenas abwehr als stärkung…. habe ich Nena gegeben!! Ihr ging es ja besser bis ich ihr dann das Zeckenmittel gab. Nach dem 2 Mal Doxy war ich dann wieder bei meiner Heilpraktikerin und erzählte wieder von Nena !! OH !!! sagte sie und fragte wie lange nach dem Mittel von Ihr der Rückfall kam ich sagte 3-4 Wochen.ja dann hat das Mittel nicht mehr gewirckt. Nun bekam ich von Ihr eine Glasröre voll Globolys Lebenskraft in Hoher Potenz von Ihr mit. 3 Globolys sollte ich Nena nun alle 4 Wochen geben usw… und Das Natürliche Antibiotika der Binen ” Propollis” vom Imker besorgen jeden Tag1x 1Tropfen je Körpergewicht in die LeftzenTreufeln ( hat mein Tiera auch gesagt 6 Wochen Lang) und mein Heilp. sagt noch mal 6 Wochen..also 12 Wochen lang..Habe ich gemacht.( Das Propolis aus dem Revormhaus Taucht nichts wird Dick wie gelle wenn es zu lange steht): mit Nenas gesundheit ging es nun stetig berg auf Ihr Gelenke,die am ganzen Körper Klikende gereusche beim abtrocknen von sich gegeben haben wurde es stetig besser.Ich war mit Nena nicht mehr beim Tierarzt sie bekommt nun immer noch die Lebenskraft vom Heilp.erst alle 4 Wochen dann lagsam weiter rauszögern 6 Wochen; so 2 Tage vor ende der 6 Woche wurde der Appetit wieder weniger, oder sie fing wieder an beim Spaziergang neben mir zu Latschen so konnte ich immer Deutlich sehen das sie wieder Lebenskraft braucht nach der Gabe war nach 2 Tagen wieder alles ok und die Genesung konnte weiter voranschreiten jetzt 8 Wochen immer nur einmal 3 Kügelchen ich bin begeistert !!1 Sie rennt jetzt mit Dicksche wieder um die Wette man kann sie nicht mehr so einfach anstupsen und sie fällt in sich zusammen ,sie war so krank das sie mit Ihren Kindern nur im Liegen gespielt hat,die vorderren Zehen bei uns die Finger konnte ich nach oben Klappen das ist jetzt soweit wieder gut das sie nicht mehr ganz so Plattfüssig läuft wie im verlauf der Krankheit (ich mußte ihr jetzt immer die Fußnägel schneiden ,die hat sie sich vor der Krankheit immer ganz normal abgelaufen) Ihre Kniegelenke sehen noch irgentwie sehr rund und nach vorne gewölbt aus aber das werde ich auch noch von unsere Physiothrapeutin abklären lassen. aber wir sind auf dem Richtigen weg!!! Nena ist fast wieder Gesund wir werden demnächst noch mal einen Bluttest machen lassen und dann wissen wir mehr. Nena war also von 1,10,2011 bis3.4.2012 akut mit Erlichiose (Anaplasmose) Krank wurde erst ab 4.4.2012 behandelt und besserung ist erst so richtig ab5.5.2012 nach Heilp.behandlung eingetreten ,der Heilp. hätte aber auch erst Antibiotika gegeben weil es Bakterien sind und dann Lebenskraft dazu . Ich habe auch nach der Antibiotika aus der Apoteke mir ein mittel für die Darmflora besorgt und Nena gegeben denn wenn der Darm nicht gesund ist kann der Mensch oder auch der Hund nicht gesund werden…. ein Gutes Mittel gegen Durchfall ist: Karotten 2 Stunden Kochen( dann entwickeln die Karotten ein natürliches antibiotika ,das die Darmflora gesunden lässt, die Karotten salzen oder traubenzucker dazugeben je nach geschmack dann mit dem Pürrierstab zu brei verarbeiten und füttern zur not auch in einer einwegspritze aufziehen…. Karotten fördern auch den appetit wieder.!!! SO nun möchte ich noch sagen das meine Hunde mit rohem Fleisch,Pansen,leber,Gemüse,Obst, usw ernährt werden Nena seit ihrer 8 Lebenswoche und Dicksche seit sie an Mamatumoren leidet ohne Getreide. Vieleicht hat sie auch auf grund der gesunden Ernährungdie Krankheit so gut im Griff ( ÜBERSTANDEN ist sie ja noch nicht sie ist meines erachtens noch nicht ganz aus dem Körper aber wir sind voll Hoffnung) SIE jetzt auch? Ich drücke allen die Daumen!! Gehen Sie nur zu einem Heilp.der es wirklich so 2 bis 4 Jahre Studiert hat richtig gelernt JA! Ich Wünsche allen viel Glück und Gesundheit Herzlichst Ute Ramm

  50. Hallo,

    unser Charly (Berner Sennenhund) wird im März 11 Jahre und hat ebenfalls Anaplasmose UND Borreliose. Er liegt und ist seit dem 27. Januar nicht mehr aufgestanden.

    Er wird seit einer Woche mit Doxycycline behandelt, aber es ist keine Veränderung eingetreten. Morgens sind seine Beine steif wie Stöcker. Seine Pfoten sind einge”klappt” wie bei einem Kalb/Fohlen mit verkürzter Beugesehne. Er kann nicht mal sitzen.

    Wir tragen ihn nur noch von A nach B.

    Er frisst, als gäbe es morgen nichts mehr und freut sich, sobald er uns sieht, aber es gab bisher, wie gesagt , keine Veränderung.

    Besteht noch Hoffnung oder ist eine weitere Behandlung aussichtslos? :-(

    Viele Grüße
    Anna

  51. Hallo,

    auch bei meinen Hund wurde nach vielen Jahren Anaplasmose festgestellt. Bisher dachten wir immer das er etwas mit der Hüfte hat. Nachdem er dann die Lust am spazierengehen verloren hat, haben wir sein Blutbild eingeschickt. Die Antibiotika verträgt er nicht, nun bekommt er bestimmte Kräuterkapseln welche sehr gut anschlagen. Der Titer ist runter gegangen aber weg ist es noch nicht. Leider.
    Zum Glück ist er im Moment Symptomfrei. Er hat die Erkrankung bislang mehr als gut weggesteckt und ich hoffe das er noch lange damit leben wird.

  52. Hallo alle zusammen

    Ich habe seit 4 Wochen eine Mischlingshündin aus Ungarn. Meine TÄ machte eine Blutuntesuchung wobei u.a. Anaplasmose festgestellt worden ist.Zum Glück hat Rami keine von den Kommentaren geschriebenen Anzeichen o.k sie schläft wenn sie zu Hause ist d.h. sie schläft dann nur aber sobald ich die Leine hole steht sie auf und läuft mit mir und zeigt keine Anzeichen von Lustlosigkeit. Sie ist jetzt 2,5 Jahre alt und kommt von einem Vermehrer.Sie bekommt 2mal am Tag Doxyclin und ich hoffe das wir es damit in den Griff bekommen.

  53. Kurzer Erfahrungsbericht !

    Im August fing mein Dobermann an zu humpeln. Dachte erst, sie hätte sich vertreten oder ist in was hineingetreten, aber nach ergiebiger Untersuchung konnten wir keine Verletzung feststellen.
    Bin dann zum Hundeplatz gefahren, wo ich beim rausholen aus dem Auto feststellen mußte, daß das humpeln immer schlimmer wurde.
    Natürlich war es mal wieder Samstags nachmittags.
    Bin dann nach Hause und habe sie auf eine Decke vor meiner Couch gelegt.
    Das war dann gegen 20:00 Uhr.
    Morgens gegen 6 Uhr habe ich gesehen, daß sie noch nicht mal mehr die Kraft hatte, aufzustehen.
    Mein Hund war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr transportfähig, um in eine Klinik zu kommen.
    Habe die Symptome meiner Klinik geschildert und mir erstmal Schmerzmittel geholt, damit man sie überhaupt transportieren konnte. Natürlich alles wieder Sonntags.
    Schließlich hatte sie auch noch 42° Grad Fieber, trank und fraß natürlich nichts.

    In der Klinik angekommen, kam sehr schnell der Verdacht auf, daß vielleicht Zecken der Grund sein könnte.
    Wir machten eine Blutuntersuchung und liessen weiteres Blut, daß noch vor der Behandlung abgenommen wurde, ins Labor bringen.
    Sie hatte schon solche Ausfallerscheinungen an allen 4 Extremitäten, daß sie auf keinem Bein mehr hätte stehen oder laufen können.
    Und das in dieser kurzen Zeit. Anscheinend hatte sie schon eine Hirnhautrindenentzündung.
    Meine Hündin bekam dann ca. 2 Stunden lang 2 verschiedene Infusionen über Tropf, zusätzlich bekam ich eine Packung Vitamin B-Komplex, was anscheinend sehr wichtig ist und erstmal für 10 Tage CortisonTabletten.
    Das ganze Prozedere mit Infusionen haben wir 3 Tage in der Klinik durchgezogen.
    Was soll ich sagen, sie konnte schon wieder laufen, knickte aber hinten bei engeren Kurven doch ab und an immer wieder mal zur Seite.
    Nach 3 Tagen kam dann das Ergebnis von Laboklin mit der erschütternden Nachricht, daß es sich um Anaplasmose handelt und der Titer bei >3200 lag. Laboklin testet anscheinend nur bis 3200, daher das “Größer Zeichen” vor der Zahl.
    Sie hat nun 6 Wochen lang Antibiotika Tabletten bekommen (Doxycicline) und das ganze Paket Vitamin-B Komplex und ihr gehts soweit ganz gut.
    Leider hat sie durch die ganzen Ausfallerscheinungen das richtige laufen verlernt (sie läuft nur noch im extremen Passgang) und IPO Sport ist auch nicht mehr dran zu denken, da sie ab und an dann doch noch hinten wegknickt.
    Nun ist sie mit 6 Jahren leider schon Rentnerin. Aber sie lebt und ist momentan schmerzfrei.
    Ich hoffe, daß sie keinen Rückfall bekommt und ihr restliches Leben geniessen kann.

    Wünsche allen anderen Betroffenen alles erdenklich Gute und gebt die Hofnung niemals auf.
    Diese sch… Zecken.

  54. hallo,

    mein rotti hatte diese krankheit vor 4 jahren. sie hatte auch gelenkschmerzen. sie viel von dem sofa und humpelte! sie bekam 4 wochen antibiotika. es dauerte aber fast ein jahr bis sie wieder sauber lief. heute geht es ihr super! nur längere spaziergänge müssen wir vermeiden da sie nach ungefähr einer halben stunde anfängt schmerzen in den hinterbeinen zu bekommen und läuft dann auch ziemlich wackelig!

    ich wünsche allen betroffenen alles gute!!!

  55. Ihr schreibt alle von Antibiotika (Doxycyclin), hat mein Hund auch bekommen – die Dosierung ist 10 mg / kg KöG, das kommt mir so viel vor, kann mir jemand sagen, ob das die gängige Dosis ist ? (das wären bei einem 30 kg Hund 3 Tbl. à 100 mg / Tag). Ich habe das auch schon mal als Mensch genommen, da nimmt ein 70 kg Mensch 100 mg am Tag, also ein drittel von dem was der Hund einnehmen soll, der nicht mal die Hälfte von dem Mensch wiegt). Ist schon klar, Tiere sind keine Menschen, ich will nur sicher gehen, die vielen verschiedenen Berichte hier, auch wie Tierärzte reagieren, haben mich jetzt schon ein wenig verunsichert … Am besten ist immer noch der Austausch von Betroffenen … :-)

  56. meine liebe bella hat vorgestern die diagnose bekommen und ist absolut passiv, war immer schon ein ruihges wesen, ein BGS, und verweigert auch essen und will nur ihre ruhe, ab morgen geht die tabletten therapie los und ich glaube fest das sie in einigen wochen wieder zu ihrer energie kommen wird, es war ein klein grünlicher zecke….also wünschen wir unseren liebsten alle kraft .. ich halte euch am laufenden la vita e bella wally

  57. Ich habe meinen Hund Lola seit 5 Monaten. Sie ist jetzt 8 Monate alt und stammt aus Moldawien. Vor ca. 3 Monaten fing sie zu hinken an. Sie spielte viel mit größeren Hunden und jeder vermutete, es käme vom vielen Springen. Mir fiel auch auf, dass sie beim Aufstehen und nach längerem Liegen schwer hochkam und dann lahmte. War beim Tierarzt, Hüft geröntgt, Schmerztabletten. Etwas Definitives wurde nicht festgestellt. Auch ich ging dann zum Tierheilpraktiker. Sie wurde mehrmals eingerenkt und ich hatte das Gefühl es wurde besser. Aber nach einigen Tagen fing sie vorne zu hinken an (vorher hinten) und zwar total schlimm. Wieder zum TA. Habe auf einen Bluttest über Anaplasmose bestanden. War auch dann positiv. Jetzt bekommt sie seit 3 Tagen Antibiotikum. Ich werde weiterberichten, wie es ihr geht. Bin aber guter Hoffnung!

  58. Liebe Anaplasmose-Geschädigte!
    Unsere Baghira, ein kretischer Import, ungeheuer lieb, voller Leben, den Menschen innigst zugetan, veränderte im Winter ihr Fell. Sonst tiefschwarz wurde es an den Seiten grauer und um den Kopf sehr dicht und flauschig, sah aus wie ein Polarfuchs. Und dann wurde sie auch ruhiger, rannte nicht mehr so viel, kurzum, sie veränderte sich. Wir sind zur Tierärztin, sie tippte auf ein Schilddrüsenproblem, die Blutuntersuchung bestätigte das nicht, allerdings waren Anzeichen eines Blutparasiten zu erkennen. Eine weitere Blutuntersuchung brachte dann das Ergebnis Anaplasmose. Die Nieren waren schon angegriffen, die Leberwerte nicht gut, der Hämatocrit lag bei 35%, eine Woche später bei 30%. Es begann die Behandlung mit Dxycyclin und Cortison, zusammen erst mal 30 Tage lang. So ganz akute Symptome wie von anderen Betroffenen geschildert, hatte sie nicht, verlor aber an Gewicht. Gefressen hat sie ganz normal. Mittlerweile stieg dann der Hämatocrit auf 46%, daraufhin wurde das Cortison von eineinhalb auf eineinviertel Tabletten reduziert, der Hämatocrit sank wieder auf 38%. Die Nieren haben sich erholt, die Leberwerte sind wieder O.K., was nicht richtig funktioniert ist die Blutbildung. Durch die Anaplasmose entwickelte sich eine Autoimmungeschichte, deshalb jetzt immer noch die Cortisongabe, zuletzt war der Hämatocrit bei 40%. Zusätzlich bekommt Baghira noch Vitamin-B-Tabletten zur Unterstützung der Blutbildung. Soweit sind wir mit ihr zur Zeit ganz zufrieden, sie ist wieder etwas munterer geworden und wir hoffen zusammen mit der Tierärztin, dass die Cortisonbehandlung erreicht, dass die Autoimmungeschichte, also die Bekämpfung des Blutes durch den eigenen Organismus, zum Stillstand kommt. Baghira wird jetzt 6 Jahre alt und die Vorstellung, sie schon jetzt verlieren zu müssen bereitet richtige seelische Qualen.
    Zur Geschichte von Baghira ist zu sagen, dass sie von unserem jüngsten Sohn während seiner Doktorandenzeit an der Uni von Heraklion eines Morgens vor dem Eingang in einem Karton mit insgesamt 8 Welpen gefunden wurde, die gerade mal ca. 2 Wochen alt waren. Nach einem Vierteljahr wurden 6 dieser Hunde, die mühsam durchgebracht wurden, nach Deutschland vermittelt, unser Sohn und eine Kollegin aus Österreich behielten je einen für sich und so ist Baghira dann mit 14 Monaten bei uns gelandet. Viele Menschen, die zuvor Angst vor Hunden hatten sind mittlerweile richtig glücklich wenn sie mir und Baghira begegnen und ich habe noch keinen Hund erlebt, der so freundlich und zutraulich auf die Menschen zugeht wie unsere Baghira.
    Zur Zeit tut sie sich mit der Blutbildung noch etwas schwer, weiss jemand, was man da noch zusätzlich tun kann?

  59. Hallo Peter,

    ich weiss nicht, wie du Baghira ernährst. Aber wenn Du barfst, dann kannst Du hier viel über die Lebensmittel machen, z. B. Rote Beete wirkt blutbildend und ist hier sehr hervorragend. Es gibt aber noch jede Menge anderer Lebensmittel, die Du gezielt einsetzen kannst.
    Das barfen, gerade für kranke Hunde kann ich nur empfehlen.

  60. Hallo ihr, die ihr wohl aus gegebenem Anlass Infos zur Anaplasmose im Netz sucht

    ich hab mich durch diese Seite gelesen und war auch wirklich geschockt über die Geschichten, die ja leider zu oft nicht gut ausgingen. Auch bei meiner Hündin wurde Anaplasmose festgestellt, bzw. ein extrem hoher Anti-Titer bei schlechtem Allgemeinbefinden, was in etwa bedeutet, dass sie Anaplasmose hat. Sie bekommt seit 9 Tagen Doxy und es geht ihr schon merklich besser, Augen sind wieder ganz offen und der ganze Hund wieder “anwesend”. Ich verdanke es eigentlich den Erfahrungsberichten im Internet, dass die Anaplasmose rechtzeitig erkannt wurde und jetzt behandelt wird. Ich hatte seit Frühjahr diesen Jahres das Gefühl, dass mein Hund verändert ist. Sie war irgendwie ruhiger, schneller und öfter müde und schläfrig. Auch beim Sport war sie schneller schlapp und insgesammt weniger begeistert. Ich dachte schon sie hat vielleicht Depressionen, meine Tierärztin tippte auf Schilddrüse. Blutbild ergab erstmal keine großen Auffälligkeiten, nur leicht erhöhte Leberwerte, nicht behandelnswert. An dem Tag, an dem sie nach einem Bällchenspiel auf dem Nachhauseweg fast stehend eingeschlafen wäre habe ich beschlossen, dass sie krank ist und jetzt heruasgefunden werden muss, was sie hat. Vorher habe ich mich getröstet mit: sie wird halt älter, es ist ja auch warm, etc. pp. Habe dann gegoogelt und Müdigkeit und Lustlosigkeit als Hinweise auf mögliche Anaplasmose herausgefunden und beim Tierarzt prüfen lassen. Sie hatte einen Titer von > 1:3000, was wirklich hoch ist und aber auch zeigt, dass ihr Körper schwer gekämpft hat, mit eigentlich ganz gutem Erfolg. Immerhin hat sie wohl recht lange nur wenig Symptome gezeigt, leichte Lahmheit zwischendurch – wer weiß wie lange sie den Erreger schon rumträgt – aber von der Schlappheit abgesehen scheint bisher nichts Gravierendes passiert zu sein, so ist zu hoffen. Es gab dann ein paar Tage zwischen der Feststellung, dass sie beim Spazieren einschläft und dem Blutergebnis, an denen es ihr sehr plötzlich sehr schlecht ging, die Leukos hoch und der Hämatokrit im unteren Bereich war – aber 3 Tage Antibiotikum haben sie fast wiederhergestellt. Nun ist sie immer noch schnell müde und schläft viel, trinkt auch Unmengen von Wasser, aber ich erwarte nur noch die Genesung! *** Und die Moral von der Geschicht: wenn Du das Gefühl hast, dein Hund ist komisch, such nach der Ursache! Liebe Grüße und gute Besserung an alle Fellnasen!

  61. Hallo, Ihr lieben Hundebesitzermitleidendsgenossen !
    Meine Schäferhündin Nina hatte vor ca 3 oder 4 Jahren Anaplasmose, da war sie ca 8 Jahre alt. Der Verlauf war anders, als Ihr das hier alle so schreibt, allerdings erinnert er mich an das, was eine Hundebesitzerkollege weiter oben geschrieben hat: Titer “nur 1:800″ – aber: ANAPLASMOSE, verdammt nochmal. Also ehrlich gesagt würde ich dem Hund die Doxy’s geben, denn er hat SYMPTOME, und zwar hinkt er, und auch noch wechselnd.
    Unsere Nina hatte KEINERLEI Einschränkung ihres Allgemeinemeinbedindes, tobte wie ein Irre rum wie immer, wenn wir draußen war. Aber eines Tages, plötzlich, hinkte sie, zuerst war es nicht ganz so schlimm, aber sie ging asymmetrisch, und der Kopf nickte immer so asymmetrisch mit, auch ein Zeichen für ein (dezenteres) Hinken, aber dann ging es flott, den Berg runter rannte sie, galoppierte Sie wie ein geölter Blitz, aber Berg HOCH: der Hund hatte echt zu tun, den Berg wieder hoch zu kommen, es war eindeutig zu anstrengend, ganz offensichtlich aufgrund einer Parese, die möglicherweise sogar wechselte. Die ganze Psycholatte kriecht in einem hoch: HUND: humpelt fröhlich-fröhlich-unschuldig vor sich hin – ICH dagegen: gesenkter Kopf, schlechtes Gewissen, DOCH eine Sch….Zecke übersehen, natürlich trug auch sie ein Halsband… vielleicht eine dekompensierte SKS (Spinalkanalstenose), wo ja auch plötzlich viele Nerven betroffen sein können, aber sie war nicht symmetrisch gelähmt, eher 1 Pfote vorne und 1 hinten, das passt nicht zu einer LWS-Stenose, und zudem hatte die Hünde bisher keine Probleme mit der Wirbelsäule. Vielleícht DOCH plötzlich etwas an den Hüften oder an 1 Hüfte (unsere Hündin hatte NIE etwas an den Hüften gehabt), der erste Verdacht: DOCH diese Schrott-Borreliose, ab zum Tierarzt, Doxy rein und dann hoffentlich wieder alles gut. Beim Tierarzt (wir sind, nach genügender langer Sucherei, auf eine Tierklinik, tag und nach offen, gestoßen, Teamarbeit dort im Personal, was dem einen nicht einfäll, fällt dem anderen ein echt super) dann 2 große Überraschungen: der Hund HATTE eine relativ ausgesprägte SKS, aber eine solche beginnt nicht einfach plötzlich. Der Hund hatte KEINE Borreliose, ABER eine ANAPLASMOSE, sehr hoher Antikörpertiter. Von hohen Leucos oder gar niedrigen Erys wüßte ich nichts. Rein mit dem Doxycyclin, Angst um die Leber bei diesen hohen Dosern, aber Dankbarkeit, dass es DOCH ein Allerweltsantibiotikum war, das hier helfen sollte, konnte. Unter der Medikation allmählich VOLLSTÄNDIGER Rückgang des Hinkens ! Übrig blieb ihr “Hasengalopp”, den sie allerdings vorher schon hatte und den sie ganz geschickt kaschiert (ist halt doch eine Dame), deshalb ist mir der vorher auch nicht als Pathologicum aufgefallen: er kommt von der ja vorhandenen SKS, die in diesem Fall ein Zufallsbefund war.
    Unsere Nina hat die Tablette tapfer 2 (!!!!) Monate geschluckt, aufgrund des sehr hohen Titers und der Sorge der Tierärztin, sie könnte einen Rückfall bekommen. Heute verstehe ich ihr große Sorge, wenn ich die Berichte der geschundenen Tierchen hier auf dieser Seite lese. Die Therapie wurde dann durch den Hund beendet. Der Titer blieb hoch, und eines Tages sagte ich mir, mein Gott, es heißt letztlich nur, dass sie viele Antikörper hat, mehr sagt es nicht. Und als ob der Hund meine Gedanken gehört hätte, hat er, der vorher vorbildlich seine Medis eingenommem hat, die Tablette ausgespuckt, nein, auch nicht mit Leberwurst, mit GAR NICHTS MEHR, SCHLUSS im Dom, der Hund hatte beschlossen, die Phase der Compliance zu beenden. Bis heute ist nichts mehr nachgekommen, und sogar die SKS bleibt so, wie sie damals war: ein bißchen Hasengalopp, eine leichte Schwäche der Hinterläufe im Stehen, aber nicht beim Gehen oder gar rennen oder galoppieren, sie jagt wie eine Irre die Treppen im Haus raus und runter, und draußen ist sie unser “Dauerwelpe”: Lebensfreude pur, Liebe pur. Dabei als kleiner und Junghund ehemals mißhandelt und aus einem illegalen Züchterlager gerettet mit ihren Brüdern, die sie auch noch gemobbt hatten. Die Kleine hatte eine regelrechte hundepsychologische Angsttherapie gebraucht, dabei habe ich – fast wie beim Hundeflüsterer – eine ganze Menge über so genannte gestörte Hunde gelernt; ja, und heute scheint sie immer noch ein bißchen Freude nachzuholen, die ihr in ihren ersten 4 Monaten, bevor sie gerettet wurde, geraubt worden war. Von einem extrem verängstigten Tierchen zu einem selbstbewußten, lustigen Hund, der die Anplasmose weggesteckt hat wie nichts (keinen Spaziergang hatte sie sich nehmen lassen, wir mußten sie ständig bremsen, damit sie sich mit ihren paretischen Beinchen nicht verletzt, umknickt oder so was) – und sie hatte so gar einmal eine heimlich Romanze, die wir trotz Aufpassen nicht mitbekommen haben, 7 supersüße bunte Welpen, und sie war eine so großartige Mama, sie hatte damals einenen riesen Entwicklungssprung gemacht.
    Well, das ist unsere Nina mit der überstandenen Anaplasmose.
    Danke für alle Eure Beiträge, sie waren sehr wertvoll für mich, so habe ich erkannt, wie gefährlich diese Krankheit werden kann, wenn der Hund nicht so viel Glück hat wie unsere Nina, und: war waren SOFORT beim Tierarzt, der hat SOFORT die Diagnose gestellt, und die Nina hat SOFORT ihre Tabletten bekommen. . Viele Grüße an alle 2-Beiner und 4-Pfotler, die hier ihren Beitrag geleistet haben.

  62. Hallo und guten tag. Bei meiner Hündin wurde heute dieser mist hier diagnostiziert. Sie ist eine Bernersennen Hündin mit jetzt noch 35 kg. Sollen über 30 Tage 2 mal täglich 350 mg doxy geben. Symptome sind starkes hecheln sabbern und die milz ist das doppelte angeschwollen. Hat bitte jemand was positives zu berichten? Großes Blutbild fast unauffällig klz Abweichungen titer bei 400 trinkt viel. Ich habe so grosse angst.

  63. Hallo,
    habe mit sehr viel Interesse die Kommentare gelesen. Mein Hund, Mischling Deutsch-Drahthaar/Labrador, Rüde, 10 Jahre alt, hatte vor 2 Tagen seinen 1. epileptischen Anfall, der hielt ca. 5 min, gestern der 2. Anfall 3 min. Gestern war er völlig wesensverändert, wollte mit mir nichts mehr zu tun haben. Heute Nacht hab ich ihn rausgelassen. Er hat gestreikt und wollte nicht wieder rein. Habe ihn dann 3 Std. draußengelassen, normalerweise meldet er sich, wenn er genug hat. Heute nicht, ich musste ihn samt Hundebett ins Haus ziehen.
    War heute beim TA, der eine Blutuntersuchung mit Anaplasmoseschnelltest gemacht hat. Test war positiv. Sämtliche Blutwerte waren o.B. Was mich irritiert ist, dass in keinem der Kommentare ein epileptischer Anfall zur Sprache kommt…. Soll jetzt Doxy 2x tgl. 175 mg geben. Heute war er beschwerdefrei, bis jetzt. Nur ein kurzes Zucken, was ich bemerkt habe. Hat jemand auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich mache mir sehr große Sorgen.

  64. Hallo Silke,
    Vorgestern wurde bei unserem Hund Nanook, einem Australian Shepherd, Anaplasmose festgestellt, ab morgen wird er ein Antibiotikum nehmen. Gestern Abend hatte er einen epileptischen Anfall. Das war der dritte Anfall, nachdem er Mitte Februar 2013 zwei Anfälle hatte und seitdem mit Luminal behandelt wird. Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir die Epilepsie mit dem Lumninal gut ‘im Griff’ haben, deswegen war ich gestern recht geschockt. Ich finde es auffällig, dass auch bei Deinem Hund sowohl epileptische Anfälle als auch Anaplasmose auftreten. Unsere Tierärztin vermutet bislang keinen direkten Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen, allerdings werde ich ihr morgen von Deinen Erfahrungen berichten.
    Auch Nanook war nach seinen Anfällen wesensverändert. Er brauchte insbesondere nach den ersten Anfällen lange, um sich zu erholen. Problematisch war, dass beide Anfälle draußen passierten, und er beide Male vor lauter Verwirrung und Verängstigung weglief – grausige Erfahrungen. Der gestrige Anfall ist in der Wohnung passiert und war in seinen Auswirkungen nicht ganz so dramatisch wie die ersten beiden Anfälle, vielleicht aufgrund der Luminal-Vergabe.
    Ich wünsche Dir, Deinem Hund und allen betroffenen Vier- und Zweibeinern, dass sie die Krankheit so gut es geht in den Griff bekommen.

  65. Hi,alle zusammen,
    Hermine ist unsere 9jährige Berner Sennenhündin,die seit frühestem Alter Epilepsie hat und bereits seit Jahren Luminal in ständig erhöhter Dosis morgens und abends einnimmt. Vor bestimmt 5 Jahren bekam sie plötzlich Probleme beim laufen,damit einhergehend eine nächtliche Unruhe,die i
    ch anfangs auf die Epilepsie schob. Nach dem Blutbild erhielten wir dann die Diagnose anaplasmose. Sie wurde mit Antibiotika und Carbesia behandelt. Dies half super und kam mittlerweile schon bestimmt 10 mal zur Anwendung. Selbst eine Kreuzband op hat sie im Februar überstanden. Wir leben zwar mit dieser Krankheit und es kann jeden Tag wieder einen Schub geben,aber ihr Leben ist durchaus als schön zu bezeichnen. Vielleicht haben wir auch einfach nur Glück,wenn ich so die anderen berichte lese. Also probiert Carbesia und gebt nie die Hoffnung auf!!!

  66. Hallo liebe Leidensgenossen,

    ich habe schon seit längerem immer wieder eure Beiträge gelesen. Eine furchtbare Geschichte und alle, die “nur” humpelnde Hunde haben, können sich wirklich “glücklich” schätzen. [ich weiß, klingt abnormal]
    Mein 13jähriger weißer Schäfer war fast schon im Koma – und das schlimme war daran, dass eigentlich KEIN Tierarzt die Krankheit erkannte. ICH habe aufgrund seiner Symptome usw. Eigenrecherche betrieben und auf ein Zeckenprofil gedrängt – siehe da Anaplasmose!
    Offensichtlich sind die Tierärzte in Österreich (wohne Nähe Wien) nicht wirklich in der Lage mit dieser Krankheit etwas anzufangen.
    Seit Anfang August 2013 habe ich mich intensivst in diesem Bereich weitergebildet – aber ich wollte nicht einfach so aufgeben und mit dem Kommentar leben: warten wir halt, der Hund ist eh schon über seiner statistischen Lebenserwartung, und die Medikamente haben vor allem bei alten Hunden oft massivste Nebenwirkungen.
    Wenn Hunde schon Epilepsie oder Ausfälle im Zentralnervensystem (Sehprobleme, Gleichgewichtsprobleme usw.) haben, ist es schon ziemlich sch….e, das zu behandeln.
    Gebt aber nie die Hoffnung auf, wir kämpfen täglich, Snoopy hat wieder eine recht angenehme Lebensqualität – was so nicht mehr wirklich zu erwarten war!
    Halte euch alle die Daumen, durchhalten….
    glg Margit
    [P.S.: Wenn wer noch zusätzlich Infos oder Hilfe braucht, meldet euch einfach: margit.oesterreicher@gmx.net]

  67. Hallo zusammen,

    unser Hund Othello, ein Berner Sennenhund-Schäferhund Mischling war im Juni 2013 an Anaplasmose erkrankt und ist seit August wieder gesund. Ich schreibe den Kommentar erst jetzt weil ich sicher sein wollte, dass die Gesundung unseres Hundes dauerhaft ist.
    Ich schreibe diesen Kommentar um betroffenen Hundebesitzer Hinweise zu geben, wie sie diese heimtückische Krankheit erkennen können und unter günstigen Umständen erfolgreich bekämpfen können.
    Unser Hund ( 9 Jahre alt ) wurde innerhalb von 3 Tagen müde, schlapp und schaffte am Tag vor dem ersten Tierarztbesuch nur noch 1 km Spaziergang. Am Tag 3, dem Termin beim Tierarzt, musste er schon ins Auto mit Hilfe verbracht werden.
    Der Befund beim Tierarzt unbestimmt. Behandlung auf Vergiftung, zusätzlich Aufbau-Spritzen und großes Blutbild.
    Sein Glück: Der Tierarzt schloss eine Erkrankung mit einer Ansteckung durch eine dieser, von Südeuropa her eingeschleppten Infektionen nicht aus und gab im vorsorglich das Antibiotikum Doxyhexal. Die genaue Feststellung der Krankheit über das Blutbild dauerte von Montag bis Donnerstag, also 4 Tage. Es wurde ja zunächst nicht gezielt nach dieser Krankheit gesucht. Es konnten dann die Erreger direkt nachgewiesen werden. (Es gibt auch eine Antikörpertest). Durch eine 4-wöchige Kur mit 2 x 200 mg Doxyhexal täglich wurde unser Hund dann wieder gesund.
    Dies waren meine Meinung nach die Erkennungszeichen für diese Krankheit:
    - Die Schlappheit des Hundes in nur 3 Tagen bis zur völligen Teilnahmslosigkeit
    - Der Urin, durch den Abbau der roten Blutkörper wird dieser dunkel orange bis ockerfarben (ab 2.Tag)
    - Der Kot, hier sieht man auch die gleiche Einfärbung
    - Beim Blutbild der starke Rückgang der roten Blutkörper und die schlechten Leberwerte.
    Ich glaube, dass die frühe Behandlung mit dem Antibiotika das Schlimmste verhindert hat.

  68. Hallo,

    unser Hund hat seit ca. 2 Wochen 3 wunde Stellen Durchmesser ca. 3-6 cm) im Bereich der Wirbelsäule, mittlerweile sind dort auch keine Haare mehr und die Stellen sind von punktförmigen Wunden übersäht, die er sich nicht selber zuführt. Er frißt normal, geht auch spazieren, will aber nicht mehr so ewig weit. Dann kam die Diagnose Anaplasmose..
    Wahrscheinlich, wenn man sich so sein Krankheitsbild der letzten 8 Jahre ansieht, schleppt er die Krankheit fast schon seit seiner Kindheit mit (wenn das solang möglich ist), bislang ist nur keiner auf die Idee gekommen… Die Leberwerte scheinen in Ordnung, deshalb habe ich noch Hoffnung, daß es mit Doxycyclin behandelbar ist.
    Ich habe immer nur von Lähmungen und Fieber gelesen, hat vielleich irgendein Hund auch diese Hautprobleme als Sympthom??

  69. Hallo Dagmar,
    meine Hündin (11 1/2) muss auch schon Jahre mit einer Anaplasmose leben. Sie hatte bis vor 4 Jahren auch eine Stelle an der Schwanzdrüse (verlängertes Rückgrat, ca. 5 cm ab dem Ansatz), die immer entzündet war. Es sah aus, als hätte sie dort dicke schwarze Mitesser, die auch eitrig waren. Manchmal bluteten die Dinger auch. Sah fürchterlich aus. Hinzu kam noch eine chronische Dick- und Dünndarmentzündung und wohl auch – wie erst vor 1 1/2 Jahren festgestellt – die Anaplasmose. Bis dahin war es eine regelrechte Odyssee… Mit Doxy haben wir die A. in den Griff bekommen. Wie der Titer jetzt ist, kann ich nicht sagen, will es auch besser gar nicht wissen. Aber zu der Hautgeschichte möchte ich Dir sagen, dass mein Hund seit ca. 3 – 4 Jahren nur noch getreidefreies Futter erhält und seitdem ist das mit der Haut Vergangenheit. Auch kein Durchfall mehr. Was hätte ich gegeben, dieses Futter schon Jahre vorher gehabt zu haben… Es gibt dieses nur bei Tierärzten, aber die wenigsten haben es, hier z.B. keiner, oder direkt bei der Firma. Mein Hund fährt voll darauf ab. Besteht nur aus Ziege und Menadenhering und Grünzeugs etc.. IBDerma hyposens heißt es. Käme auf einen Versuch an. Aber auf das Doxy kannst Du vertrauen. Ich glaube, Doxy Wolf ist da prädestiniert für, aber der TA wird es wissen. Drücke Die / Euch jedenfalls die Daumen!!! Meine Dicke war damals auch recht apathisch, aber nun ist sie voll dabei…

  70. Danke für deine Antwort, beruhigt mich irgendwie, obwohl es echt schlimm aussieht.
    Auf die Stellen schmier ich lt Geheiß des TA noch Ringelblumensalbe….

    Vielen Dank und schöne, gesunde Weihnachten

    Dagmar

  71. Hallo,
    Letztes Jahr im November hat man bei meiner 2 1/2 jährigen Hündin Anaplasmose festgestellt. Nach längerem suchen und nem Aufenthalt in der Tierklinik. Sie hatte starke Fieberschwankungen und plötzlich geschwollene Lymphknoten und Ohrspeicheldüse.
    Sie bekommt seit dem doxi und wird von meiner Tierärztin Homöopathisch unterstützt. Auch die ausleitung erfolgt mit einem Homöopathischen Mittel übers Trinkwasser. Damit sind wir bis her ganz gut gefahren. Die Fieber Schwankungen dauerten etwa 2 Monate an und die Lymphknoten schwollen an und wieder ab, ein ständiges auf und ab begleitet von fressunlust, gewichtsabnahme, lahmheit, erbrechen … Einmal war es so schlimm das sie kaum noch stehen konnte. Da bekam sie unterstützend infussionen. Das half ihr sehr gut. In den Phasen wo sie nicht gefressen hat flößte ich ihr das trinken mit Hilfe einer spritze ein. Unterstützend bekommt sie auch melissentee, damit sie die Medikamente besser verträgt, seit dem hat sie nicht mehr gebrochen.
    Nun 2 1/2 Monate später haben wir wieder Blut entnommen und ihre Werte sind besser geworden. Der titer der Antikörper ist von 3200 auf 800 runter gegangen, Erreger konnten schon zum zweiten mal nicht nachgewiesen werden. Auch ihre allgemeinen blutwerte sind besser geworden. Bis zur entgüligen ausheilung ist es noch ein langer weg. Ich hoffe sie schafft es. Zur Zeit geht es ihr mal besser und sie war auch schon einige Zeit Fieber frei.

  72. Ich habe schon Angst, dass meine Hündin Anaplasmose bekommen könnte. Bin jedoch von den chemischen Zeckenmitteln nicht wirklich begeistert.

    Nach langer Suche bin ich im Internet auf ein homöopathisches Zeckenzeug gestoßen. Natürlich habe ich es ausprobiert :) Vorher jedoch habe ich mich darüber beraten lassen und habe auch erfahren, dass es dort auch Hundefutter gibt. Dieses Hundefutter soll durch einen hochen Fleischanteil und das mineralische Gleichgewicht das Immunsystem steigern und somit noch zusätzlich die Gefahr von Anaplasmose verringern.

    Ich kann nur sagen, seitdem meine Hündin das frisst, ist Sie total aufgeblüht und ich kann viel besser schlafen, da ich mir nicht mehr so viel Sorgen machen, wenn meine Hündin doch mal eine Zecke haben sollte :)

  73. Hallo!!
    Mein Rüde Achilles hatte vor 2 Jahren auch Anaplasmose. Nach einem Spatziergang im Wald fanden wir über 60 Zecken in seinem langen Fell. Eine von ihnen trug wohl der Erreger. Am Anfang war er einfach nur schlapp und müde, aber mit der Zeit wurde es immer schlimmer. Er wollte nicht fressen, hatte Gelenkschmerzen, erbrach ständig und hatte Blut im Urin. Unser Tierarzt hat dann eine schwerwiegende Anaplasmose festgestellt. Sofort begannen wir mit einer vier Wochen langen Cortison Therapie. Da er die Tabletten nicht vertrug mussten wir jeden Tag zum Tierarzt fahren, dass er eine Spritze bekommen konnte. Heute sind seine Blutwerte wieder ganz normal und die einzige Nachwirkung die die Krankheit hat, ist seine panische Angst vom Tierarzt.

    Ich hoffe, dass ich denen, deren Hund ebenfalls an Anaplasmose erkrankt ist, Hoffnung geben konnte, dass trotz dieser Diagnose noch nichts verloren ist!!!

  74. Der Bernersennenrüde von meinem Nachbarn hat diese Krankheit auch ,sie ist vor einer Woche fest gestellt worden.Er verweigert sein Futter und das seit ungefähr 9 Tagen,Trinken tut er.Raus gehen kann man auch nicht mit ihm er ist zu schwach ..Medikamente bekommt er und der Tierarzt meint das es bis Dienstag besser sein muss,ansonsten müsste er eingeschläfert werden.Gibtes noch andere Möglichkeiten ihm zu helfen?

  75. Ich glaub egal was für ein zeckenmittel man nimmt, die Gefahr das sie es bekommen können ist immer gegeben. Was man jedoch tun kann ist seinen Hund fitt und gesund halten. Ein fitter Hund ist vom Immunsystem wesentlich stärker als ein fauler, fett gefressener stubenhund.
    Als ich zum ersten mal hier berichte gelesen habe bekam ich nen Riesen Schock, Hunde mit nem titer von 500 hatten wahnsinnig schlechte blutwerte und sind an dieser Erkrankung gestorben :-( meine Hündin hatte einen titer von 3200, und wir sind nach vier Monate Behandlung so weit das wir das Antibiotika absetzen konnten und nun mit Homöopathie die restlichen anaplasmen ausleiten. Meiner Hündin ihre blutwerte waren grenzwerig, aber nicht lebensbedrohlich. Ich denke das hat auch was mit ihrer guten sportlichen Ausdauer zu tun und einer ausgewogenen Ernährung

  76. Ich hab mal eine gute Nachricht :-) meine Hündin hat ihre anaplasmose überstanden :-) im November nen titer von 3200, ende Februar 800 und nun wieder normalbereich :-) nun heißt es nur noch Nachwirkungen überstehen und ich hoffe sie wird ganz schnell wieder fitt ich :-)

  77. Hallo,
    ich möchte von meinem 5 Jährigen Labrador Rüden Jack berichten.
    vor 6 Wochen Nachtröpfeln (Pipi) nur beim Spaziergang aber ohne Schmerzen. Er hat zu dem Zeitpunkt sehr viel getrunken. Kein Fieber, keine Lahmheit! Zur Abklärung bin ich zum TA. Im Blutbild wurde ein sehr hoher Calciumgehalt festgestellt und beide Nierenwerte waren deutlich erhöht. Von nun an gíng es ihm täglich schlechter. Er bekam mehrfach Infusionen, auch dauerhaft in der Tierklinik. Teilweise hat er nichts mehr gefressen.
    Es folgten 15 Tage in der Tierklinik, mehere Ultraschalluntersuchungen, Röntgenaufnahmen, 2x CT mit Kontrastmittel, Biobsie von Lyphknoten und Knochenmark und 3x Untersuchungen auf Infektionskrenkheiten. Nach 6 Wochen Qual und über 4.000,- € erhielt ich gestern die Diagnose Anaplasmose (1:200) und Toxoplasmose (1:1024). Da es ihm letzte Woche so schlecht ging wurde auf Verdacht mit Doxi angefangen in Kombination mit Cortison. Die Nierenwerte sind bereits besser geworden und der Calziumspiegel im Normalbereich. Aufgrund der immer noch hohen Nierenwerte verträgt er das Doxi nur sehr schlecht. Ihm ist dauerhaft übel und er erbricht. Er bekommt jetzt noch etwas für die Magenschleimhaut.
    Welche Rolle die Toxoplasmose hierbei spielt weiß noch keiner so genau.
    Ich hoffe er schafft es.
    Ich wünsche Euch und euren Hunden alles Gute.
    Grüße
    Anke

  78. Liebe Anke
    Ganz bald gute Besserung für deinen Jack!
    Meine Hündin hatte auch am Ende der Antibiotikagabe Probleme mit dem Magen, kaum noch essen drin behalten. Ich hab ihr darauf hin jeden tag etwa einen halben Liter Tee eingeflößt. Einen Mix aus melisse und Salbei. Salbei ist entzündungshemmend, melisse beruhigt den Magen. Anteil melisse allerdings gering halten, sonst kann es sein er spuckt alles wieder aus, weil es nicht schmeckt.
    Glg Claudia

  79. Hallo,
    ich habe eine 12 – jährige Westiedame.
    Seit ein paar Monaten hat sie das Problem, dass sie bei größerer Anstrengung wie zb kurz toben einfach auf die Seite fällt, kurz weggetreten ist und danach total ko ist. Ihr ist kalt bzw zittert und hat keine kraft mehr um sich aufzurichten (das dauert ca 10 min). Ich setze mich dann neben sie und rede mit ihr um sie zu beruhigen (und hab selbst total angst und bin erschrocken) und lasse sie mittlerweile nicht mehr toben. Ich war beim Tierarzt und hab sie durchchecken lassen und da wurde mir gesagt es sei alles in Ordnung sie hätte nichts Das War vor ca. 4 Wochen. Sie trinkt sehr viel und isst ganz normal. Sie hat Probleme auf ein Bett zu kommen zumindest fehlt ihr der Schwung dazu und Treppen hoch gehen geht auch mit n bisschen Anlauf um den Schwung zu bekommen. Ich hab dann gedacht es wird am alter liegen. Sie ist mittlerweile auch eine alte Dame. Aber seit 3 Tagen hat sie Probleme mit dem rechten Hinterbein wenn sie ihr Gewicht auffangen muss und gestern hatte sie kurz n Anfall von Lahmheit. Nach ein paar Schritten ging es wieder. Ich hab sie abgetastet und keine Schwellung gefunden auch das strecken funktioniert ohne das sie eine erkennbaren Schmerz hat. Auch auf der rechten Seite liegt sie und schläft darauf.
    Sie hat natürlich das letzte Jahr die ein oder andere Zecke, wo ich entfernt habe.
    Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll bzw was sie hat… ich leide da sehr mit.
    Hängen beide Symptome zusammen? Kann das von Anaplasmose kommen?
    was kann ich tun?
    Unser Tierarzt verlangt viel Geld für nix hab ich das Gefühl.
    Ich weiß sie ist alt und sieht/hört n bisschen schlechter aber irgendwas sagt mir das ist nicht nur das Alter.
    Ich will ihr helfen aber weiss nicht wie!

    MFG Nadine

  80. Hallo!
    Bei unserem Pedo wurde auch Anaplasmose festgestellt.
    Vor einer Woche fing es damit an, das er sich nicht mehr hinlegen mochte.
    Er schrie wenn man an seinen Bauch kam. der TA dachte zuerst es sei was mit dem Magen.
    Aber nach zwei Tagen ging es ihm kein Stück besser. Trotz Medikamente .
    Dann sind wir wieder hin und er hat ihn mit Ultraschall untersucht. War aber alles super.
    Dann ein Blutbild. Und dann hat er Anasplasmose diagnostiziert.
    Er hat es als relativ harmlos dargestellt. Mit Doxycyclin wird das wieder…
    Und es war natürlich Wochenende, als unser kleiner Stinker auch noch Fieber bekam.
    Hab ihm “Wadenwickel” gemacht. Also die Pfötchen gekühlt. Fiebersenkendes Mittel hatte ich ja noch für ihn.Hatte richtig Panik. Er ist 7 Jahre alt und war noch nie krank.
    Es war schrecklich!!! Aber das Fieber sank und er schlief bis zum morgen.
    Ich weiss, es ist jetzt erst eine Woche vergangen, aber ich fühle mich so hilflos.
    Wann wirken die Medikamente endlich? Das war meine Frage bis grade eben. Wollte mich etwas schlau machen uber die Krankheit und traf auf dieses Forum, was mich zutiefst erschreckt hat. Anscheinend helfen sie nicht immer. Uns macht es selber total krank. Er ist so anders. Vorher ein Wirbelwind. jetzt kommt er kaum noch die Treppen hoch und runter, springt nirgens mehr hoch und guckt den ganzen tag traurig.Das schlimmste ist das er nicht wirklich raus will. wenn , dann nur kurz. Das ist nicht unser Pedo.
    Aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Unser Stinker ist stark.
    Drück allen die Daumen das eure lieben wieder gesund werden.
    Sylvia
    Und an Nadine:
    Lass Deinen Hund auf jeden Fall auf anaplasmose untersuchen!
    Die Symptome sind so unterschiedlich.
    Auch wenn er alt ist. Versuch alles!
    d
    .

  81. Liebe Nadine,
    Das einfachste heraus zu finden ob es anaplasmose ist eine Blutuntersuchung. Empfehlenswert mit sämtlichen blutwerten und eben auf anaplasmen selber. Eigentlich ist das nicht teuer. Eventuell noch andere zeckenkrankheit gleich mit untersuchen lassen!!! Fals keine Krankheit festgestellt wird dann hast du immer noch die blutwerte welche dir Auskunft geben ob alles in Ordnung ist oder nicht.
    Ich wünsche deinem Hund ganz schnell gute Besserung

  82. Liebe Sylvia,
    Auch wenn die Medikamente anschlagen und wirken kann es noch lange Fieberschübe geben.
    Haben sie bei deinem Hund die blutwerte mit untersucht?
    Als meine Hündin das alles durchgemacht hat hatte sie von ende Oktober bis Anfang Januar immer wieder höhere Fieberschübe und fressunlust bis appetitlosigkeit. Zwischendurch mussten wir ihr sogar ihr trinken einflößen. Zusätzlich zu den Antibiotika bekam sie im Dezember ein homöopathisches ausleitungsmittel. Das zeug nennt sich Vogelmiere Urtinktur von der Firma nuhrovia. Ab Mitte Januar ging es dann bergauf und die Fieberschübe wurden immer weniger. Ende Februar setzten wir die Antibiotika ab und das obwohl noch anaplasmen vorhanden waren. Ausleitung nun nur noch mit der Homöopathie. Nach Pfingsten erhielten wir dann das tolle Ergebnis, anaplasmen sind aus dem Blut raus :-) die Homöopathie wirkt also wirklich :-) trotzdem wird nach wie vor noch ausgeleitet da es noch in den Gelenken sitzt.
    Sylvia, du musst jetzt ganz stark sein und Geduld haben. Ich weiß wie schwer das ist. Aber wenn man dann weiß das auch unter dem Antibiotika noch heftige Fieberschübe möglich sind, stärkt es ein Stück weit.
    Haltet durch und ich drück euch ganz doll die Daumen!!!

  83. Unser Rottweiler hat seit einer Woche die Diagnose Anaplasmose und hat am meisten Probleme mit den Augen er ist fast blind . Hat diese Erfahrung noch wer gemacht.

  84. Bei unserem 6 Jahre alten Rottweiler wurde nach Angina, Fieber, geschwollenen Lympfdrüsen und zu guter letzt noch eine Augenentzündung bis zur fast Erblindung Anaplasmose festgestellt. Er bekommt seit einer Woche Antibiotika. Zuerst nur 200 mg Doxycylin die letzen 2Tage 500 mg. Für die Augen Tobradex Augensalbe.Die sind nach 2 Tagen wieder besser geworden. Die Tierärtztin meinte die Augensalbe weglassen weil das Antibiotika genügt. Nun ist er wieder fast blind. Hat irgend jemand damit Erfahrung? Mache mir große Sorgen.Es geht ihm sonst ganz gut.

  85. Hallo,

    leider mussten wir Jack letzten Mittwoch mit 5 Jahren erlösen erlösen. (siehe Bericht Nr. 77).
    Nach dem ersten Schub hatte er sich im Sommer komplett erholt. Er war wieder der alte. Doch leider folgten weitere Schübe. Von Mal zu mal wurden die Symptome schwerer und trotz dauerhafter Antibiotika und Kortisongabe war es nicht zu stoppen.

    Ich bin so traurig…

    Heute habe ich einen doppelten Regenbogen gesehen. Er ist angekommen!

    Ich drücke Euch die Daumen, dass eure Hunde es schaffen!

    Gruß
    Anke

  86. Hallo,
    letztes Jahr im Mai wurde bei meiner Schäferhündin Zora Anaplasmose festgestellt (1:1800).
    Aufgefallen ist es uns durch die extreme Gewichtsabnahme und durch die schlechte Haut (Entzündungen und Fellverlust).
    Dieses Jahr (ebenfalls im Mai) kam dann der erneute Ausbruch (1:3600!). Diesmal bekam sie zwei Sorten Antibiotika. Eines gegen die Anaplasmose und eines gegen den eventuellen Pilz. Dazu natürlich noch Magenschoner. Sie verliert, trotz gesundem Hunger, extrem an Gewicht. Sie schläft viel, ist aber bei den Spaziergängen sehr aufgeweckt. Sie bellt andere Hunde an. Ein Schutzmechanismus den kranke Tiere wohl haben, um von ihrer Schwäche abzulenken. Zumindest wurde mir das gesagt.
    Seid 4 Tagen hat sie wieder ein anderes Verhalten. Wieder extremer Gewichtsverlust (wir liegen jetzt bei ungesunden 32 Kg bei einer Größe von 70 cm), Mattheit, schlechte Haut und schlechtes Fell. Wir sind gleich heute zum Tia. Wir warten den Bluttest nicht ab, sondern haben gleich mit dem Antibiotika angefangen. Ergebnisse kommen am Montag.
    Mit den Gelenken haben wir bisher noch keinerlei Probleme. Sie ist erst 6 Jahre alt und ich hoffe, das sie noch ein langes fröhliches Leben haben wird.

  87. An alle Hundeliebhaber,
    unser Berner Sennenhund Silas ist fast 9 Jahre alt. Bei ihm wurde Borreliose und Anaplasmose diagnostiziert.Er bekam sofort danach Doxycyclin verordnet.Das linke Hinterbein ist immer noch ein bischen lahm.Aber sein Allgemeinzustand hat sich verbessert.Er ist aufmerksamer als sonst und bellt auch wieder, wenn es klingelt.Wir haben ebenfalls beobachtet,das er das Hinterbein schon etwas öfter auf den Boden stellt.Da kommt Hoffnung auf. Es ist trotzdem ein langer Prozeß und wir wollen nicht so schnell aufgeben.Silas ist unser zweiter Berner.Der erste hatte mit 7,5Jahren einen Tumor am Schädel und mußten ihn dann kompromisslos aufgeben.Wenn es hart auf hart kommt,werden wir ihn sicher nicht leiden lassen.Aber zur Zeit ist es ganz ok.Wir wünschen allen Hunden und Verfassern dieser für uns interessanten Mitteilungen noch eine glückliche Zeit.

  88. Hallo,

    also mein Boxer-amerk. Bulldoggen Mix lahmt seit ca. 3 Wochen. Ich habe das gGfühl das er gar nicht weiß wo er schonen soll. Er ist insgesamt deutlich ruhiger. Wenn er aus dem Körbchen aufsteht schwankt er in der Hinterhand. Er zieht sich zurück. Draußen macht er nach 10 Minuten schon schlapp… Waren sonst 6-8km am Stück gelaufen. Gestern waren wir beim TA. Dort war er Bulldoggen mäßig (ja keine Schwäche zeigen) das blühende Leben. Er frisst fast das doppelte als vorhgesehen und nimmt trotzdem ab. Er wird gar nicht satt. Haben ein BB gemacht. Organwerte sind im Normbereich. Hämatokrit und Leukos zu niedrig. Waren so verblieben das wir näschte Woche zum Röntgen Abdomen und Hüfte kommen. Es lies uns aber keine Ruhe und ich hab gegoogelt. Nach dem was ich hier gelesen habe, habe ich veranlasst das restliche Blut ins Labor zu schicken. Die TA tippt eher auf Schilddrüse, da er ja nicht aus dem Ausland kommt. Ich bin mal gespannt was da jetzt raus kommt.
    Grüße Fellia und Pacco

  89. Ein Hallo an Alle,
    ich berichte hier von meiner Borrelioseinfektion weil ich denke, dass Ihr aus meiner Geschichte für die Therapie Euer Hunde einige Schlüsse ziehen könntet.
    Die Borreliose ist insofern interessant, dass die Borrelien auch durch die Zecken übertragen werden und die Krankheit ähnlich heimtückisch ist wie die Anaplasmose.
    Viele Hunde sind mit Borrelien infiziert, ohne zu erkranken.
    Jedenfalls, ich hatte selber eine Borrelioseinfektion und hatte nur leiche Müdigkeit sonst keine Symptome. Dann – ein halbes Jahr nach dem Zeckenbiss – den Fleck und da bekam ich die Diagnose.
    Es gibt für die Behandlung von Borreliose verschiedene Ansätze, und zwar alle sind darin einig, dass man Antibiotika geben muss. Vom Arzt No.1. (Hausarzt) bekam ich Doxycyclin 2 Wochen lang normal dosiert. Er meinte damit sei die Krankheit auskuriert. War aber bei weitem nicht…
    Ich gin also zum Arzt No.2. – zu einer Borreliose-Spezialistin.
    Gott sei Dank geriet ich an diese Ärztin, die sich auf die Behandlung von Borreliose spezialisiert hat. Im Nachhinein kann ich sagen: das – bzw. sie – hat evtl. sogar mein Leben gerettet!
    Ich finde bei solchen Krankheiten die dermaßen heimtückisch sind, ist es u.U. ratsam, einen Spezialisten zu konsultieren.
    Meine Spezialistin fing damit an, dass ich jede Woche zur Blutabnahme musste zwecks Titerbestimmung, damit sie den Titerverlauf vorliegen hatte.
    Das ist SEHR wichtig, denn die Borrelien leben bevorzugt im Zentralnervensystem und in den Gelenken und sind für Antibiotika schwer erreichbar und wenn die sich da gut eingenistet haben, dann sind die auch kaum wahrnehmbar für das Immunsystem (kaum Immunreaktion vorhanden). Die vermehren sich unbemerkt bis man voll von denen ist.
    Das ist dann Punkt 2, nämlich dass meine extrem hohen Antikörperwerte sowie die verstärkten Symptome bei der ersten Blutuntersuchung, gemacht durch die Spezialistin, von der zweiwöchigen Antibiotikakur (verordnet vom Hausarzt) erst herkamen!
    Was passiert ist: durch das normal dosierte Doxycyclin sind zumindest einige der Erreger verstorben und ihre Körper zerfallen.
    Die Überreste der toten Borrelien gelangen dann an Stellen wo die mehr für das Immunsystem zugänglich waren und so ging es mit der Immunreaktion erst richtig los.
    Die Symptome wiederum, wurden von der Immunreaktion verursacht, denn das Immunsystem bildet irgendwelche Stoffe gegen die Borrelien, die den eigenen Gelenkknorpel auch mit angreifen, also nicht nur die Borrelien schädigen.
    Alles nachzulesen in uralten Exemplaren der “Sprektrum der Wissenschaft” (Achtziger Jahre, da wurde dort über die Borreliose sehr ausführlich berichtet).
    Damit will ich nur sagen, dass es NICHT ungewöhnlich ist, bei so einer Krankheit, wenn sich die Symptome nach dem Anfang der Kur erst mal verschlechtern! Das oben sind die Gründe für so was bei der Borreliose.

    Jedenfalls, die Spezialistin hat mir dann SEHR HOCHDOSIERTE Antibiotika verschrieben, Doxycyclin und Cyprobay. Sie hat mich gewarnt, dass der Apotheker sagen wird das ist zu viel aber ich soll ihm sagen, dass es extra so gewollt ist.
    Der Grund: der Ansatz der Spezialistin war so, dass sie die Antibiotika sehr hoch dosiert damit ein möglichst großer Teil vom Zeug die Blut-Gehirn-Schranke passiert und so die dort lebenden Borrelien in hireichender Konzentration erreichen und töten kann. Antibiotika können die Blut-Gehirn-Schranke nicht so leicht passieren, daher die Überdosierung.
    Wieviele Borrelien da ausgemerzt wurden, konnte die Ärztin dann mittels Antikörper-Kurvenverlauf feststellen, denn die Toten Dinger gerieten ins Visier des Immunsystems und so schossen die Antikörperwerte erst mal hoch. Zu Lebzeiten gut und unsichtbar versteckt, wurden die toten Borrelien vom Immunsystem als fremd (also Antigene) erkannt und attackiert. Meine Symptome verschlechterten sich in der ersten Zeit.

    Bei der ersten Blutuntersuchung durch die Spezialistin waren meine Blutwerte schon sehr schlecht, beinahe hat sie sich entschieden, dass ich ins Krankenhaus aufgenommen werden und ans Tröpchen gehängt weerden muss (weil man oral nicht so hochdosiert Antibiotika geben kann). Ich war also ein Grenzfall, weil ich die Infektion über ein halbes Jahr unbemerkt mitgeschleppt hatte und mein Immunantwort lange ausblieb. Sprich in mir wimmelte es ordentlich von Borrelien… im Gehirn, etc. … eklig fand ich das……

    Punkt 3 ist, dass diese Spezialistin, die mich von den Borrelien gerettet hat, einen Ansatz zur Bekämpfung der Krankheit hat, den ich den “totalen Vernichtungskrieg” nennen würde.
    Andere Spezialisten haben den Ansatz, dass man immer wieder eine kleinere Antibiotikakur verpasst und dann gut ist es – bis zum nächsten Mal. Das kann man als “den Partisankrieg” betiteln.
    Ich schreibe das nur, damit Ihr wisst, dass es solche Unterschiede gibt, sogar in der Humanmedizin.
    Ich denke daher, dass es SEHR wichtig ist, dass man SEHR GRÜNDLICH recherchiert, wenn man mit so einer Krankheit zu tun hat. Dass man um die verschiedenen Behandlungsansätze weiß und da evtl. mitbestimmen kann wie der Hund behandelt wird.

    Ich finde das übrigens erschreckend, wie inkompetent manche Tierärzte sind – das geht aus Euren Berichten klar hervor, leider. Dass man sie extra darauf hinweisen muss, eine Blutuntersuchung zu machen und dies sogar dann, trotz der Bitte des Tierhalters, verweigert wird…
    Wenn ein Hund da ankommt und der Besitzer sagt mit dem ist etwas nicht in Ordnung dann wäre das Erste: Blutuntersuchung, Urinuntersuchung (früheste Erkennung von Nierenkrankheit möglich vom Urin), Fiebermessen…

    Ich selber hatte ein Riesenglück mit der Borreliose-Spezialistin, ich musste am Ende 7 Wochen lang hoch dosierte Antibiotika nehmen und durfte erst aufhören als vom Antikörper-Kurvenverlauf klar wurde, dass die Borrelien alle sind (Antikörper waren da noch gut vorhanden aber das sind die auch noch dann wo die Borrelien schon alle tot sind). Ich musste noch Multivitamintabletten nehmen und hin und wieder Joghurt (wg. Darmflora).
    Das alles ist über 20 Jahre her und ich hatte nie mehr Symptome.

    Was ich noch interessant finde: viele wissen nicht, aber die Bluttests sind nicht alle gleich zuverlässig und fast kein Bluttest ist hundertprozentig zuverlässig. Es gibt falsch positive wie falsch negative Ergebnisse.
    Das kann verschiedene Gründe haben (Immunreaktion schwach oder aber Antikörpertiter geht hoch obwohl der Hund eine ANDERE Infektion hat, also eine Art Fehlschuss des Immunsystems, plus oft sind Schnelltestkits nicht so arg zuverlässig etc.). Alles steht im Internet.
    Im Zweifelsfall muss man selber aktiv werden und z.B. selber bei Laboklin anrufen! Die sind auch recht zuverlässig mit Mikrofilarien. Ich habe z.B. die Erfahrung gemacht, dass eine sehr bekannte Parasitologie einer renommierten deutschen Universität mehrmals ungarische Hunde positiv für Herzwurmfilarien getestet hat – dabei waren es lediglich Hautwurmfilarien wie Laboklin bestätigt hat…… sag ich nur….

    Leider habe ich mittlerweile den Eindruck, dass Tierärzte, denen man hundertprozentig vertrauen kann, sehr selten geworden sind und wg. Labors, na ja, s. Beispiel oben………… Man muss sich leider selber kundig machen, obwohl man als Laie eigentlich mit einem großen Handicap startet. Man muss aber trotzdem sehr gründlich recherchieren…
    Schon weil auch Anaplasmose offensichtlich eine Krankheit ist, die SEHR unterschiedliche Symptomkombinationen hervorbringen kann! (Borreliose ist auch ähnlich, s. mein Fall… monatelang NULL Symptome… der typisch Fleck zeigt sich auch nicht in allen Fällen….)

    Ah und noch was (zwar off topic aber mehrere haben hier Arthrose erwähnt):
    gegen Arthrose sollte man Hirudotherapie probieren!!! Die Blutegel kriegen alte, total arthrosegeplagte Hunde locker beschwerdefrei! Man kann diese Therapie selbst erlernen (es gibt Kurse, z.B. in Biebertal) und man kann die Egel auch selbst halten und beim selben Hund immer wieder verwenden, je nach Bedarf!

    Ich wünsche Euch und Euren Hunden alles Gute!

  90. Hallo ,
    Bei meiner Labrador Hündin 6 Monate ist Anaplasmose festgestellt worden . Anzeichen starkes lahmen vorne und hinten . Meine Frage sie hat jetzt eine Woche Antibiotika bekommen wann wird das mit dem Humpeln und lahmen leichter ??? Danke Schöne Grüsse

  91. Hallo und guten Tag,

    zu Ihrer Frage wegen der Anaplasmose Ihres Hundes kann ich Ihnen unsere Erfahrungen wie folgt schildern:

    Unser Hund ist ein sog. “Cretico”, ein kretischer Jagdhund, wie er genannt wird, was aber keine eigenständige Rasse ist. Er wurde von einem unserer Söhne aus Kreta mitgebracht, der Hund wurde zusammen mit einem ganzen ausgesetzten Wurf ganz frisch geborener Hunde gefunden.

    Er bekam alle Impfungen, wurde intensiv untersucht, auch alle Bluttests wurden gemacht und es wurden keinerlei gesundheitliche Probleme festgestellt.

    Aber nach 5 Jahren veränderte sich plötzlich das Fell. Es wurde stumpf und grau (normal glänzend schwarz) und wir merkten, dass er schnell müde wurde.
    Intensive Untersuchungen des Blutes ergaben letztlich die Diagnose der Anaplasmose. Unsere Baghira bekam sofort 4 Wochen Antibiotika, zusätzlich noch Cortison. Da die Nieren ebenfalls angegriffen waren mußte auch Nierendiätfutter gegeben werden.

    Außerdem wurde festgestellt, dass sich eine Autoimmunität entwickelt hatte, der Organismus griff sein eigenes Blut an, deshalb das Cortison. Der Hämatocritwert war unter 25% gesunken. Gelahmt und gehumpelt hat Baghira allerdings nicht.

    Die Medikamente schlugen sehr gut an, sie bekam auch noch ein intensives Vitaminpräparat für das Fell. Das Fell wurde ja nicht nur stumpf und grau, es wurde auch dramatisch dünn, unten am Bauch war es fast gänzlich weg.

    Aber alle Maßnahmen hatten durchschlagenden Erfolg. Der Hund erholte sich zunehmend, das Fell wurde wieder schwarz und glänzend und Baghira wurde wieder munter und verspielt. Und sogar die Nieren erholten sich entgegen aller Erfahrungen wieder, so dass wieder normales Futter (Belcando) gegeben werden konnte.

    Allerdings müssen wir dauerhaft Cortison geben, die Autoimmungeschichte ist nach wie vor aktiv. Allerdings konnten wir die Dosierung auf eine Vierteltablette Prednisolon jeden 2. Tag reduzieren.

    Das Blut wird nach wie vor alle 6 Wochen überprüft, zwischendurch musste die Dosierung auf eine Vierteltablette jeden Tag erhöht werden, aktuell sind wir wieder bei jedem zweiten Tag und der Hämatocrit liegt bei 46%. Bis wir zusammen mit der Tierärztin alles komplett im Griff hatten dauerte es aber ca. zwei Jahre.

    Die Anaplasmose ist eine schrecklich tückische Krankheit und wir sind sehr dankbar, dass wir unsere Baghira noch haben. Viele Hunde überleben es nicht, wir hoffen, dass Ihr Labrador die Krankheit überstehen wird.

    Herzliche Grüße, Familie Schumacher aus Melsungen

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