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Hautkrankheiten beim Hund

Hautkrankheiten beim HundHautkrankheiten
 
Bei Hunden können die Ursachen für Hautkrankheiten vielseitig sein. Das Spektrum umfasst Erkrankungen wie Parasiten, Allergien, Stress bis zu Beschwerden die hormonell bedingt sind. Einen Überblick über die am häufigsten auftretenden Hautprobleme finden Züchter und Hundehalter in dem Buch „Hautkrankheiten beim Hund“, daß im Eugen Ulmer Verlag erschienen ist. Dort wird das notwendige Basiswissen vermittelt, damit Hauterkrankungen im Frühstadium erkannt, Symptome richtig behandelt oder vielleicht sogar außreichend vorgebeugt werden kann. Im Buch werden anhand vieler Bilder einzelne Krankheitsbilder erläutert und aufgezeigt wie genau sich die Haut verändert. Eine übersichtliche Auflistung der üblichen Leitsymptome ermöglicht ein schnelles Finden und nach ausführlichen Informationen zu Aufbau der Haut finden sich viele Ratschläge zur richtigen Pflege der Hundehaut.
 
Hautkrankheiten sind beim Hund in vielen Fällen sogar leicht zu erkennen, insbesondere wenn Zecken oder Flöhe den Vierbeinern das Leben erschweren. Oft sind Hautveränderungen aber auch nur Symptome, deren Ursache ganz woanders liegt, vielleicht eine Infektion, Erkrankungen der inneren Organe oder Nahrungsmittelunverträglichkeit, auch Tumore und psychische Probleme können Spuren ihre Wirkung im Fell der Hunde hinterlassen.

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Homöopathie für Hunde

In der Homöopathie findet sich seit über 200 Jahren eine Alternative zur Schulmedizin, doch findet sie selten über den Menschen hinaus Verwendung. Dabei können Hunde, Katzen, Pferde und andere Tiere, ebenfalls mit Homöopathischen Mitteln bei chronischen oder akuten Erkrankungen behandelt werden. Als sanfte Methode greifen daher immmer mehr Tiermediziner bei Verstauchungen, Prellungen, Magen-Darm-Problemen oder Schnupfen bei ihren vierbeinigen Patienten auf Anwendungsmöglichkeiten aus der Homöopathie zurück. Sie wird nach den gleichen Richtlinien wie beim Menschen angewendet und ist für jedes Tier nutzbar. Der Leitsatz von Samuel Hanhemann, dem Begründer des Naturheilverfahrens, besagt schließlich Gleiches mit Gleichem zu heilen, was auch auf den Umgang mit Tieren zutrifft.
Insbesondere ist die Anwedung von Homöopathie bei Hundebesitzern sehr beliebt, da diese in Notsituationen oder akuten Fällen bei vielen wirksame Linderung beholfen hat. Dabei kommen verschiedene Substanzen zum Einsatz. Als Beruhigungsmittel in stressigen Situationen, wenn der Hund Angst hat oder Unruhe zeigt, haben sich Remedey Rescue Tropfen bewährt. Zum Beispiel wenn an Silvester das große Feuerwerk einsetzt oder bei anderem Lärm, der Ihrem Hund zu schaffen macht. Rescue Tropfen basieren auf Bachblüten und helfen auch Menschen wieder zur Ruhe zu kommen. Bei Verletzungen, kann dem Tier Arnica zur Blutstillung verabreicht werden, das darüber hinaus die Wundheilung fördert. Ist bei Ihrem Hund eine Operation unvermeidlich, kann der anschließende Heilungsprozess durch Homöopathie unterstützt und gefördert werden. Oft wird eine Dose Arnica am Tag vor und eine am Tag nach der Operation verabreicht, danach kann dem Hund auch Phosphorus gegeben werden.
Zecken sind hinterhältig und unberechenbar. Nach dem Entfernen der Zecke aus der Hundehaut sollte Belladonna als Homöopathisches Mittel eingesetzt werden. Bei einer Magenverstimmung mit Erbrechen durch verdorbenes Futter kann Nux Vomica zum Einsatz kommen. Bei zustätzlichem Durchfall Okoubaka. Wenn Ihr Hund probleme bei längeren Autofahrten hat und dazu neigt, sich zu übergeben, versuchen Sie es mit Coccculus.

Allergien beim Hund

TierarztImmer mehr Hunde haben Allergien

Sie gelten als beste Freunde des Menschen und sind manchmal sogar Leidensgefährten ihrer Halter. Denn auch Hunde haben Allergien. Was beim Menschen der Heuschnupfen ist, könnte beim Hund Heujucken genannt werden. „Auf die Atemwege geht eine Allergie bei Hunden nur selten“, erzählt die Tierärztin Christine Löwenstein. Stattdessen sei meist die Haut betroffen. Auslöser sind oft Hausstaub, Milben, Flohbisse oder Pollen. Der Halter erkennt eine Allergie daran, dass der Hund sich oft leckt, sich schüttelt oder den Kopf an Gegenständen reibt. Außerdem können sich Quaddeln bilden. Manchmal zeigen sich offene Hautstellen. Eine solche Allergie tritt meist im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren erstmals auf.

In jedem Alter gibt es Futter-Allergien. Ein No-Name-Produkt kann dabei ebenso Juckreiz, Erbrechen oder Durchfall verursachen wie das teuerste Markenfutter. In beiden sind viele Zusatzstoffe drin, doch diese müssen gar nicht unbedingt schuld sein. Ob Tierarzt oder Heilpraktiker: Die Suche nach dem Auslöser ist für beide schwierig. An erster Stelle steht die Krankengeschichte: In welchem Alter ist das Tier erstmals erkrankt? Welches Futter bekommt es? Treten die Symptome nur zu einer bestimmten Jahreszeit auf? Reicht das nicht für die Diagnose, folgen Tests. So kann im Labor Blut untersucht und dadurch die Allergieneigung festgestellt werden. Bei Tests werden winzige Mengen verschiedener Allergene injiziert. Rötet sich die Haut oder bilden sich Quaddeln, ist der Fall klar.

Je nach Diagnose kann der Wechsel des Futters, eine Desensibilisierung oder auch die Bekämpfung von Flöhen und Milben das Mittel der Wahl sein. Allergien vorzubeugen ist nach Meinung der Experten schwierig. Sinnvoll ist es demnach aber, Hunden nicht verschiedene Futtersorten zu geben, damit beschränkt man schon mal die Anzahl möglicher Allergene. Zudem wird geraten nicht zu häufig zu entwurmen, zweimal im Jahr sei ausreichend.

Zecken und Ihre Gefahren

TierarztDie Gefahr einer Erkrankung durch eine Zecke!

Zecken sind Blutsaugende Parasiten aus der Familie der Spinnentiere.

Häufige Zeckenarten in Europa!

Auwaldzecke

  • kommen in feuchten Gebieten vor, Wälder und Wiesen
  • Überträger der Babesiose (Hundemalaria)
  • Ursprung Mittelmeerländer und Osteuropa
  • jetzt in allen Gebieten Deutschlands zu finden

Braune Hundezecke

  • Ursprung Mittelmeerländer
  • fühlt sich in Wohnungen recht wohl
  • Überträger der Ehrlichiose, Babesiose, Hepatozoonose

Holzbock

Krankheiten durch Zecken

Anaplasmose
Bei der Anaplasmose beim Hund werden die weißen Blutkörperchen durch Bakterien zerstört.
Die Krankheit wird durch den Holzbock übertragen, nur der Biß der Zecke überträgt die Krankheit.
Es kommt zu Fiber, Gewichtsverlust, Mattigkeit, Blutarmut, Störung des Nervensystems, Blutungen, Vergrößerung der Milz und der Leber, eine krankhaften Schwellungen der Lymphknoten und Entzündungen der Gelenke können auftreten.
Ohne Behandlung verläuft die Krankheit oft tödlich!

Borreliose
Borreliose übertragen durch Bakterien, Borrelien. Diese werden durch den Holzbock übertragen. Die Borreliose ist gefährlich für Mensch und Tiere!

Die Krankheit zeigt sich durch Fieber, Appetitverlust, Gelenkentzündung, Lammheit, und Mattigkeit. Im späteren Stadien sind auch Organschäden möglich. In Deutschland gibt es für Hunde eine Schutzimpfung die aber nicht gegen alle Borrelien-Stämme schützt.

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
Diese Krankheit ist für den Menschen sehr gefährlich, die Krankheit wird durch Viren verursacht. Beim Hund wird diese Krankheit sehr selten gefunden.
Eine Impfung ist für Hunde für diese Krankheit nicht verfügbar.

Babesiose (Hundemalaria)
Die Erreger sind Blutparasiten und zerstören die roten Blutkörperchen.
Der Hund bekommt Fiber, Anämie, auch kann sich der Urin rot färben. Die Krankheit ist ohne Behandlung meist tödlich.

Ehrlichiose
Bei der Ehrlichiose wird die Krankheit wieder durch Bakterien erzeugt, diese leben in bestimmten Blutkörperchen.
Die Krankheit zeigt sich durch Fieber, Appetitverlust, geschwollene Lymphknoten und Mattigkeit.
Die Ehrlichiose führt oft zum Tode.

Hepatozoonose
Diese Krankheit ist in Deutschland sehr selten! Hier muß der Hund die Zecke fressen damit die Krankheit übertragen wird.

Der Schutz vor Zecken ist sehr kompliziert, man muß nicht nur die Zecke töten sondern auch eine abschreckende Wirkung erzeugen (Repellenteffekt).

Biologische parasitenabschreckende Zeckenmittel
aus Wirkstoffe wie Margosa- Extrakt, Citronella- und Nelkenblütenöl.

Welpen Entwurmung

Entwurmung bei WelpenWürmer sind für Welpen ein große Problem.

Mit einer regelmäßigen Entwurmung schützen Sie Ihre Welpen und auch die Gesundheit Ihrer Familie. Die Infektionsrate mit Rundwürmern liegt im Durchschnitt bei 80 % der Welpen. Oft läßt sich der Wurmbefall bei Welpen durch Durchfall oder Verstopfungen bzw. Erbrechen erkennen. Sehr stark verwurmte Welpen können sogar an den Würmern sterben.
Bei einigen Welpen kann man den Befall durch Würmer auch daran erkennen, da diese Abmagern oder durch Mattigkeit auffallen.

Es gibt 3 Arten von Rundwürmern:

  • Spulwürmer die bis zu 18 cm lang werden
  • Hakenwürmer mit einer Größe von ca. 1,8 cm
  • Peitschenwürmer von ca. 8 cm Länge

Lebenswichtig ist die rechtzeitige Entwurmung der Welpen.

Es gibt viele Möglichkeiten der Infektion:

  • Welpen können die Wurmlarven mit der Milch der Mutter aufnehmen.
  • Oft werden auch Wurmeier über ein Zwischenwirt aufgenommen, wie über den Kot von Mäuse.
  • Oder ganz am Anfang von der Mutter-Hündin über die Plazenta auf den Fötus

Ein gut verträgliches Wurmmittel für Welpen ist Welpan, der Hersteller ist die Firma Bayer. Der Hersteller empfiehlt, die Entwurmung von Welpen bis zur 12 Woche mit Welpan durchzuführen.  Danach gibt es für erwachsene Hunde ein anderes Mittel. Beide Wurmmittel erhält man bei seinem Tierarzt.

Eine Entwurmung der Welpen sollte alle 2 Wochen ab der 2 Woche mit Welpan durchgeführt werden.

Anaplasmose beim Hund

AnaplasmoseInformationen zur Anaplasmose beim Hund!

Diese Erkrankung wird durch ein Bakterium verursacht, das beim Biss einer Zecke (Gemeiner Holzbock, Ixodes ricinus) über deren Speichel in die Blutbahn des Hundes kommt.
Die Zecke ist hier der Zwischenwirt und wird so auf den Hund übertragen.
Es wird davon ausgegangen, dass zwischen 2 und 5 Prozent der Holzböcke in Deutschland mit dem Bakterium infiziert sind, teilweise wurden auch bis zu 9 % regional festgestellt.
Der Holzbock ist verbreitet von Norditalien bis Schweden, in dieser Region gibt es die Gefahr einer Anaplasmose-Infektion. Diese Infektion kann auch der Mensch, Hunde, Pferde, Rehe und Schafe bekommen, übertragen durch die Zecke.

Das verursachen das Bakterium im Hundekörper!
Das Bakterium befällt die weißen Blutkörperchen, die für die Immunabwehr des Körpers von Bedeutung sind und zerstört diese. Zuerst gelangt das Bakterium mit den Granulozyten über die Blutbahn in den gesamten Körper des Hund. Das Bakterium setzt sich an der Wand von Blutgefässen und Organe ab, wie die Lunge, Leber, Nieren und Hirnhäuten.

Die Inkubationszeit liegt bei ca. 4 – 20 Tage.

Das Immunsystem des Hundes reagiert auf das Bakteriums ganz unterschiedlich. In den meisten Fällen verändert sich das Allgemeinbefinden des Hundes. Oft bekommen die Hunde Fieber 40-41°C, oder das Tier verliert an Gewicht, leidet oft unter Erbrechen und Atembeschwerden, Husten, teilweise wurde Augen- und Nasenfluss, häufiges Niesen oder sogar Nasenbluten festgestellt. Bei Anaplasmose können auch Gelenkprobleme auftreten. wird der Hund nicht behandelt, kann es zu weiteren Blutungen aus anderen Körperöffnungen kommen. Auftreten können Vergrößerung der Milz und der Leber, eine krankhaften Schwellungen der Lymphknoten und Entzündungen der Gelenke können auftreten.

Sind die Hirnhäute befallen können auch neurologische Symptome auftreten, die Folge entzündlicher Veränderungen oder auch Hirnblutungen.

Im Blutbild zeigt sich häufig Anämie, eine Abnahme der Blutplättchen und Störungen des Proteingehalts. Die Milz- und Lebervergrößerung können ebenfalls zu Veränderungen des Blutbildes führen. Sind die Nieren betroffen, kann im Urin meist Protein und Blut nachgewiesen werden.
Das Immunsystem mancher Hunde gelingt es, den Erreger vollständig zu bekämpfen. Bei den meisten Hunden wird der Erreger oft auch nur im Körper eingelagert, der dann erst Reaktionen auslöst, wenn der Hunde auf irgendeine Weise geschwächt wird. Diese
Phase kann jahrelang anhalten. Das kann zum Beispiel ein Wurf, Stress,  Kälte, schlechte Haltungsbedingungen, Hunger, oder andere Infektionskrankheiten sein. Wird der Erreger so erneut aktiv, spricht man von der chronischen Phase, oft bei Gelenkentzündungen.

Anaplasmose kann behandelt werden, nicht alle Hunde können aber geheilt werden. Eventuell haben einige Hunde Reste des Bakteriums noch im Knochenmark. Was durch Medikamente schlecht behandelt werden kann. Es müssen aber bei infizierten Hunden nach einer Behandlung keine weiteren Schübe folgen.
Die Behandlung selbst erfolgt mit Antibiotika über einen Zeitraum von 4 Wochen, aber auch länger möglich. Besonders wirksam vor allem ist der Wirkstoff Doxycyclinhyclat

In schweren Fällen können Gaben von Cortison erforderlich sein, auch Bluttransfusionen sind unterstützend hilfreich.
Um schnell eine Therapiekontrolle zu haben, kann  die Thrombozytenzahl immer wieder überprüft werden.

Antikörper können erst nach einen Monat nach erfolgter Ansteckung nachgewiesen werden. Bei einer eventuell länger bestehenden Infektion kann ein Antikörper-Test durchgeführt werden. Der hierbei gewonnene Titer-Wert hat eingeschränkte Aussagekraft, da immer bedacht werden muss, dass Antikörper auch noch lange nach einer Eliminierung von Erregern im Blut nachweisbar sind.
Zur Verlaufskontrolle einer Erkrankung ist die Bestimmung des Titer-Wertes von Nutzen.
Bei Welpen ist zu beachten, dass diese Antikörper über die Plazenta des Muttertieres erhalten können. In diesem Fall sind die gemessenen Titer niedrig und im Alter von etwa sechs Monaten gegen Null gesunken.

Der Schutz vor einer Anaplasmose-Erkrankung liegt darin, möglichst den Stich des Holzbocks zu vermeiden!

Biologische parasitenabschreckende Zeckenmittel
aus Wirkstoffe wie Margosa- Extrakt, Citronella- und Nelkenblütenöl.

JRD (juvenile renal disease) / Nierendysplasie

Die Vererbung der JRD ist rezessiv, das ist zur Zeit alles, was über diese Krankheit bisher bekannt ist.

JRD (juvenile renal disease)/ Nierendysplasie

JRD die auch als Nierendysplasie genannt wird, ist eine rezessive Erkrankung bei Hunden. Beide Eltern haben das Gen (e) für die Krankheit, die dann in einen Welpen aus der Verpaarung erscheint. Die Eltern müssen diese Krankheit nicht selbst haben.

In JRD,  ist die abnormale Entwicklung der Nieren, die Nieren sind nach der Geburt abnormal, die mißgebildeten Zellen stören die normale Nierenfunktion. Bei JRD werden die Nieren während der Embryogenese in der Gebärmutter nicht richtig ausgebildet. Die endgültige Diagnose von JRD erfolgt mittels Exzisionsbiopsie.

Welpen können unterschiedlich betroffen sein, in einem Wurf kann manchmal nur ein Welpe betroffen sein, während in einem anderen Wurf  alle Welpen betroffen sein können. Die meisten Welpen die mit JRD vor ihrem zweiten Lebensjahren diagnostiziert werden, sterben bevor sie drei Jahre alt sind. Einige Welpen im Wurf haben ein weniger stark betroffenes abnormales Nierengewebe, oder nur eine Niere die abnormal ist. Diese Welpen haben dann eine besser Lebensqualität und leben viel Jahre länger, wenn diese Krankheit erkannt wird, bevor sie symptomatisch wird. Man kann dann, mit einer geeigneten Nieren-Diät, wasserlöslichen Vitaminen und Omega-3-Fettsäure Zugaben die Nierenfunktionen unterstützen. Obwohl die Nierenschädigung nicht umkehrbar ist, wird die Qualität und Länge des Lebens des Welpen sicher durch die frühe Behandlung verbessert.
Auch wenn Sie gerade herausgefunden haben, dass Ihr Hund die Mutation für Juvenile Nephropathien in sich trägt, besteht noch kein Grund zur Panik. Diese
Mutation tritt bei vielen Rassen extrem häufig auf.
Wenn bei einem Tier eine genetische Erkrankung auftritt, ist das nicht unbedingt eine Folge schlechter Zuchtpraxis, sondern liegt in der Natur der Vererbung als zufälliges Ereignis. Denn eine groß angelegten Beseitigung der Träger wäre die schlechteste Entscheidung, da dies die Vielfalt im Genpool verringern würde.

Augen auf beim Hundekauf!

Was Sie beim Hundekauf beachten sollten!

welpenfordogsWenn Sie sich dazu entschlossen haben einen Hund zu kaufen, der Sie in den nächsten 8 bis 15 Jahre begleitet, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Haben Sie überlegt, welchen Rassehund Sie kaufen möchten: einen Welpen oder erwachsenen Hund?

Prüfen Sie ob Sie auch alle Kosten tragen können, etwa 1000 € je nach Rasse im Jahr.

Kaufen Sie nicht spontan oder aus Mitleid, wenn möglich bei einem FCI Züchter. Diese haben oft sehr hohe Auflagen und werden vom Verein der Rassen durch Zuchtberater kontrolliert. Besuchen Sie nicht nur einen Züchter und vergleichen Sie die Aufzucht!

Zum Züchter:

  • der Züchter sollte Ihnen die Möglichkeit bieten die Mutterhündin und Welpen während
    der Aufzuchtsphase zu besuchen
  • erfragt der Züchter Ihre Lebensverhältnissen und wie Sie den Hund halten wollen?
  • macht die Zuchtstätte einen sauberen, gepflegten Eindruck
  • Werden  auch alte Hunde gehalten und leben sie überwiegend im Haus mit engen Kontakt zu den Menschen ?
  • Hat der Züchter mehr als 2 Würfe gleichzeitig und leben bei ihm mehr als 2 Rassen ?
  • erklärt der Züchter Ihnen die Merkmale der Hunderasse
  • beantwortet er Ihnen Fragen zur Fütterung, Haltung, Pflege, Erziehung

Zum Hund

  • die Welpen sollten mindestens 8 Wochen alt sein
  • wiederholt entwurmt und geimpft sein
  • identifiziert (Chip oder Tätowiernummer)
  • er sollte einen Impfausweis haben
  • ist der Hund gut ernährt und gepflegt
  • Augen sauber und klar, Nase ohne Ausfluss, Ohren sauber, Fell je nach Rasse ohne Parasiten, kein aufgeblähter Wurmbauch, geschnittene Krallen
  • ist der Hund gut sozialisiert, selbstsicher und munter
  • zum Rassehundwelpen erhalten Sie eine Ahnentafel, diese wird meist nachgereicht.
  • Sie haben die Möglichkeit die Wurfabnahme einzusehen
  • Hunde die in der FCI gezüchtet werden, wie in Deutschland im VDH und Österreich im ÖKV  haben Zuchtauflagen in der Gesundheit der Elterntiere. HD, PRA etc. je nach Rasse
  • Schließen Sie mit dem Züchter einen Vertrag, eine Quittung (ist auch ein Vertrag) mit Betrag, Adressen und Identität des Hundes, Mängel (in Deutschland sollte das BGB genügend Regelungen treffen).
  • Eingriffe an Hunden, wie das Kupieren an Schwanz oder Ohren, sind in Österreich und Deutschland verboten.

Schweinegrippe bei Hunden!?

Weltweit sind viele Menschen verunsichert: Die „Schweinegrippe“ sorgt für Schlagzeilen und Angst. Sind auch unsere Hunde vom Virus gefährdet? Oder sind die Hunde ein Risiko für uns?
Wie man überall lesen kann hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die Schweinegrippe inzwischen als „gesundheitliches Risiko von internationaler Bedeutung“ und die Schweinegrippe in Pandemiewarnstufe 6 eingestuft.
In den USA und in Mexico und Australien, Spanien und Frankreich und vielen anderen Ländern sind bereits mehrere tausend Menschen an der Schweinegrippe erkrankt.

Genaueres erfährt man erst wenn man selbst in Verdacht kommt, an Schweinegrippe erkrankt zu sein.
Da an der German Grooming Masters die Weltmeisterschaft 2009 am 19. und 20. September in Dachau durchgeführt wurde, nahmen auch viele Teilnehmer aus dem Ausland teil. So auch die Vertretung aus Australien. Mit einigen Teilnehmern haben wir seit fast 10 Jahren persönlichen Kontakt, so dass sich nach der Veranstaltung ein Besuch bei uns angesagt hatte. 3 Tage Hunde in Natur betrachten und nicht nur auf Bildern. Aber nach 2 Tagen ging nichts mehr bei unseren Besuchern und am 3. Tag wurde eine der Personen per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Dann wurde gleich gefragt: “ Sie kommen aus Australien, da ist die Schweinegrippe ausgebrochen?“ Es wird in diesen Ländern nicht mehr auf Schweinegrippe getestet, denn es hat sie fast jeder schon gehabt!
Da wir aber in Deutschland sind, wurde Sie gleich getestet. Das Ergebnis erhält man aber erst nach 5 Tagen! Bis dahin vergeht viel Zeit und es kommen dann so einige Anrufe vom Gesundheitsamt die informieren wie man sich verhalten soll. Aber in unserem Fall wurde nach 6 Tagen entwarnt, keine Schweinegrippe! Die Frau konnte nach 4 Wochen wieder nach Australien zurück reisen.

Aber mit wie vielen Personen hatte diese Frau Kontakt! Bei einer Schweinegrippe hätte diese WM eine schnelle Verteilung der Grippe organisiert.

Durch diese Erkrankung kommt man mit vielen Medizinern in Verbindung, die diese Grippe recht unterschiedlich beurteilen. Die eine Gruppe sieht es als „Sommerloch der Medien“. Da es in jedem Jahr eine Grippe gibt! Und die anderen Mediziner haben Angst.

Schweinegrippe ist derzeit keine Gefahr für Hunde!
Bei der Untersuchung von Hunden und Katzen sind noch nie Antikörper gegen dieses Virus nachgewiesen worden. Die Übertragung vom Menschen auf den Hund ist eher zu befürchten als umgekehrt.
Was kann man gegen die Schweinegrippe tun? Finden Sie über diesen Link!